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Start der Schulferien
Mit dem Start der Schulferien beginnt die erste heiße Phase des Sommerreiseverkehrs. „Wichtig ist eine gute Vorbereitung bei der Fahrt mit dem Auto ins Urlaubsdomizil. Der ARBÖ empfiehlt, die Reise mit dem Pkw gut zu planen. Dazu gehört, aktuelle Hinweise zur Verkehrs- und Stausituation sowie zu Treibstoffpreisen einzuholen wie auch die Route mit den Tank- und Ladestopps auf der zu fahrenden Strecke festzulegen“, sagt Gerhard Graner, Technikexperte des ARBÖ im Burgenland. Ebenso rät der ARBÖ zu einem Check der Autobatterie und der Klimaanlage vor der Abfahrt. Denn extreme Hitze setzt den Akkus stark zu, und eine gut funktionierende Klimaanlage sorgt für angenehme Temperaturen im Pkw. „Schließlich will man entspannt und sicher am Ziel ankommen“, meint Graner.
Verkehrssituation vor der Abfahrt prüfen
Auf den klassischen Nord-Süd-Transitachsen sowie in Ballungsräumen muss am Wochenende mit dichterem Verkehr und einem höheren Stauaufkommen auch aufgrund der zahlreichen Baustellenabschnitte an den Autobahnen und Schnellstraßen gerechnet werden. Zusätzlich sorgt der deutsche Urlauberverkehr für volle Transitstrecken, denn in einigen Bundesländern beginnen ebenfalls die Sommerferien und viele Autoreisende werden über Österreich in Richtung Italien, Slowenien und Kroatien unterwegs sein. Am Freitagnachmittag und Samstagvormittag erwartet der ARBÖ viele Fahrzeuge auf allen Routen Richtung Süden, Westen und in die Seenregionen.
Staugefahr besteht besonders auf diesen Strecken:
Westautobahn (A1) im Großraum Wien, St. Pölten, Linz und Salzburg
Südautobahn (A2) im Großraum Wien, Wiener Neustadt, Graz und Klagenfurt
Ostautobahn (A4) zwischen Wien und Nickelsdorf
Mühlkreisautobahn (A7) im Stadtgebiet von Linz
Pyhrnautobahn (A9) vor dem Bosrucktunnel und dem Gleinalmtunnel
Tauernautobahn (A10) rund um Salzburg und Villach sowie vor dem Katschberg- und dem Tauerntunnel
Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel
Südosttangente (A23) im Wiener Stadtgebiet
Strategisch tanken!
Gerade bei der Urlaubsfahrt zahlt sich der Blick auf die Treibstoffpreise aus. Denn Tanken ist in Österreich derzeit günstiger als beispielsweise in Italien (Diesel: 1,89 Euro / Super 95: 1,81 Euro), Frankreich (Diesel: 1,87 Euro / Super 95: 1,94 Euro) oder Deutschland (Diesel: 1,76 Euro / Super 95: 1,90 Euro). Billiger ist der Treibstoff hingegen in Tschechien (Diesel: 1,45 Euro / Super 95: 1,59 Euro), Slowenien (Diesel: 1,68 Euro / Super 95: 1,58 Euro) und Kroatien (Diesel: 1,66 Euro / Super 95: 1,61 Euro). (Stand: 2. Juli 2026)
„Es rechnet sich auf jeden Fall, vor der Abfahrt die Treibstoffpreise im Zielland zu prüfen. Strategisches Tanken auf dem Weg ins Feriendomizil lohnt sich angesichts der unterschiedlich hohen Spritpreise“, meint der ARBÖ-Experte.
Weniger Gedanken müssen sich hingegen E-Autonutzer machen, die mit der ARBÖ-E-Klubkarte laden: In Europa fallen keine Roaminggebühren an, daher kostet die Ladung je nach Tarifmodell gleich viel wie in Österreich.
Auch im Ausland gibt es – wie in Österreich – regionale Unterschiede an den Zapfsäulen: In typischen Touristengegenden, großen Städten und auch auf Autobahnen und Schnellstraßen ist Sprit meist teurer. Der ARBÖ rät davon ab, lange Strecken oder größere Umwege zu billigeren Tankstellen zu fahren. „Dies lohnt sich aufgrund des zusätzlichen Kraftstoffverbrauchs und wegen des höheren Zeitaufwands selten. Wenn man in einem Staat mit günstigerem Sprit als in Österreich unterwegs ist, zahlt es sich natürlich aus, das Auto vor der Heim- oder Weiterreise noch aufzufüllen“, sagt Graner.
Batterie- und Klimacheck vor der Abreise
Nicht nur tiefe, sondern auch extrem hohe Temperaturen sind für die Antriebs- und Kühlsysteme von Autos belastend und auch für Starterbatterien schädlich. „Durch die enorme Hitze kann es in den Zellen der Starterbatterien zum Kurzschluss kommen. Außerdem ist die Selbstentladung der Akkus ungleich höher als bei kühlerem Wetter“, führt Graner den Grund für viele hochsommerliche Panneneinsätze des ARBÖ aufgrund defekter Starterbatterien an. Besonders ärgerlich ist es, wenn der Urlaub ansteht und sich das Fahrzeug nicht starten lässt. Der Technikexperte empfiehlt daher einen Batteriecheck in einem ARBÖ-Prüfzentrum, bei dem die Leistungsfähigkeit des Akkus geprüft wird. Dadurch können böse Überraschungen vor und während dem Urlaub vermieden werden.
Auch ein Klimacheck zahlt sich aus: „Die Aircondition ist bei Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke das wohl beliebteste und meistgenutzte Komfortfeature. Die Luft wird abgekühlt und entfeuchtet, was das Wohlbefinden im Fahrzeug steigen lässt“, so Graner. Weil das Kühlsystem oft genutzt wird, sollte es auch regelmäßig gewartet werden, da sich Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen einnisten können. Der ARBÖ empfiehlt daher, spätestens alle zwei Jahre den Filter und das Klimagas zu wechseln und das gesamte System zu desinfizieren. „Mit einem Service wird die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage verbessert. Das Kühlsystem arbeitet effizienter, kühlt schneller und lässt saubere Luft in den Innenraum strömen“, meint Graner.
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