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E-Mobilität Baujahr 1988

Der ARBÖ Wien war zu Gast auf der E-Automesse Am Spitz und begeisterte mit einem historischen Highlight: dem Fiat Panda Elektro 141a

Am Freitag, den 24. September 2021, fand die erste E-Automesse Am Spitz im 21. Bezirk statt. Natürlich war das ARBÖ Verkehrsradio an diesem Tag vor Ort und konnte neben einigen Neuheiten auch ein historisches Highlight entdecken. Der ARBÖ Wien war nämlich nicht nur mit Neuheiten wie dem Hyundai IONIC Electric oder dem E-Lastenfahrrad (das sowohl für Fahrrad- als auch für PKW-Pannenhilfe eingesetzt wird) vertreten, er begeisterte die Besucher auch vor allem mit einer technischen Errungenschaft Baujahr 1988:

Den FIAT Panda Elektro 141a

An der Technischen Universität Leoben wurde 1988 in Zusammenarbeit mit der Versuchsanstalt Puch-Graz erstmals drei Fiat Panda 141 auf Elektrobetrieb umgebaut. Der ARBÖ stellte diese drei Fahrzeuge in Wien, Graz und Linz in Dienst. 

1991 entschloß sich der ARBÖ dafür, in Wien, Graz und Linz mittels eigener Solartankstelle den Strom für die Pandas selbst zu erzeugen. 

Der Fiat hat eine 12V/72Ah Bordnetzbatterie und 12 x 6V in Seri geschaltene (192 Ah) Antriebsbatterien (360kg Gitterplattenbatterien) für den 72V/160A Gleichstrommotor mit 9,2 kw und 24 Nm bei 3700 U/min. Das 4 Gang Getriebe mit Differential und die Kupplung wurden als Frontantrieb beibehalten.

Eckdaten zum Fiat Panda Elektro 141a

Fahrzeuggewicht: 930kg

Reichweite: ca. 70km

Ladezeit: 8h