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ARBÖ-Präsident Peter Rezar: Spritpreisdeckel von 1,50 Euro pro Liter wichtig und umsetzbar

Maßnahmen zur Entlastung der Kraftfahrer gefordert.

Aufgrund der aktuellen politischen Situation mit dem Krieg im Nahen Osten sind die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen in Österreich in den vergangenen Tagen geradezu explodiert. „Für den ARBÖ wäre ein Spritpreisdeckel von 1,50 Euro wichtig und umsetzbar. Es gäbe ausreichend Möglichkeiten, um Diesel und Benzin für die Österreicher billiger zu machen“, sagt ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar. „Die Bundesregierung hätte genug Hebel in der Hand, um die Autofahrer und im Besonderen Pendler zu entlasten.“

In Zeiten wie diesen, in denen die Inflation generell hoch ist, wäre die Bundesregierung gefordert, den Menschen durch Maßnahmen im eigenen Wirkungsbereich rasch und spürbar zu helfen, um der Teuerung gegenzusteuern, meint der ARBÖ-Präsident. „Auf die internationalen Entwicklungen der Rohölpreise hat die Regierung keinen Einfluss, die nationalen Steuern kann sie jedoch sehr wohl verändern“, sagt Rezar.

„Die schwarz-grüne Vorgängerregierung hat die Autofahrer im Jahr 2022 bei den hohen Spritpreisen im Regen stehen lassen. Finanzminister Marterbauer hingegen hat bereits im Dezember 2025 angekündigt, die Treibstoffpreise genauer unter die Lupe zu nehmen und gegenzusteuern. Um die Bevölkerung in Österreich in dieser Teuerungswelle zu entlasten, wäre es jetzt der richtige Zeitpunkt“, meint Rezar. „Dass die Spritpreise jetzt unverhältnismäßig stark an den Zapfsäulen in Österreich steigen, kann nicht auf dem Krieg im Nahen Osten zurückgeführt werden. Denn die aktuell in Österreich verkauften Treibstoffe wurden zu ‚günstigeren‘ Preisen angeschafft. Die Bundesregierung und die Bundeswettbewerbsbehörde sind deshalb gefordert, rasch Initiativen zu setzen, um diesen Preiswucher entgegenzuwirken“, schließt der ARBÖ-Präsident.