Einblick in die Workshop-Tätigkeit im Kalenderjahr 2025

Auch im Jahr 2025 erwies sich die ARBÖ-Verkehrserziehung unter der Leitung von Philipp Riccabona als voller Erfolg. Das von ihm entwickelte und kontinuierlich weiterentwickelte Workshop-Konzept konnte zahlreiche Schülerinnen und Schüler für die Themen Verkehrssicherheit, Eigenverantwortung und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr sensibilisieren. Die hohe Teilnehmerzahl und die durchwegs positiven Rückmeldungen der Schulen bestätigen den nachhaltigen Wert dieses kostenlosen Angebots.

Insgesamt nahmen im vergangenen Kalenderjahr 1.320 Schülerinnen und Schüler in Tirol sowie 440 Schülerinnen und Schüler in Vorarlberg an den mehrstündigen Workshops teil. Damit konnten erneut viele Kinder und Jugendliche erreicht werden, die sich in einer Lebensphase befinden, in der Mobilität und die eigenständige Teilnahme am Straßenverkehr zunehmend an Bedeutung gewinnen.

In Tirol standen den Schulen zwei unterschiedliche Workshop-Module zur Auswahl. Das Modul „Sicher unterwegs im Straßenverkehr“ vermittelte wichtige Grundlagen für ein sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten im Verkehrsalltag. Dabei wurden aktuelle Herausforderungen im Straßenverkehr ebenso thematisiert wie die Bedeutung von Aufmerksamkeit, gegenseitiger Rücksichtnahme und persönlicher Verantwortung.

Das zweite Modul, „Bevor ein Mopedunfall passiert“, richtete sich speziell an Jugendliche, die sich mit dem Thema Mopedfahren auseinandersetzen oder kurz vor dem Erwerb einer entsprechenden Lenkberechtigung stehen. Ziel dieses Workshops war es, die Schülerinnen und Schüler für die Risiken des motorisierten Zweiradverkehrs zu sensibilisieren und ihnen aufzuzeigen, wie Unfälle durch vorausschauendes Verhalten, richtiges Einschätzen von Gefahrensituationen und verantwortungsbewusste Entscheidungen vermieden werden können.

In Vorarlberg konnte der Workshop „Bevor ein Mopedunfall passiert“ den Schulen dank der Unterstützung des Landes kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dadurch wurde vielen Jugendlichen die Teilnahme an diesem wichtigen Präventionsangebot ermöglicht.

Ein besonderer Dank gilt dem Land Tirol und dem Land Vorarlberg, die die ARBÖ-Verkehrserziehung seit vielen Jahren unterstützen und fördern. Durch ihre finanzielle Beteiligung konnte auch 2025 zahlreichen Schulen eine kostenlose Teilnahme ermöglicht werden.

Die Workshops zeichnen sich insbesondere durch ihre ausgewogene Kombination aus fachlich fundierten Informationen, praxisnahen Beispielen, interaktiven Elementen und persönlicher Reflexion aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aktiv eingebunden und dazu angeregt, ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr kritisch zu hinterfragen.

Die positiven Rückmeldungen der Schulen sprechen für sich. Lehrkräfte berichten regelmäßig von einem hohen Interesse der Schülerinnen und Schüler sowie von einer bemerkenswerten Aufmerksamkeit während der gesamten Workshopdauer. Besonders geschätzt wird die authentische und praxisorientierte Vermittlung der Inhalte, die den Jugendlichen einen direkten Bezug zu ihrem Alltag ermöglicht.

So schreibt die Mittelschule Egger-Lienz: „Die zahlreichen positiven Rückmeldungen bestätigen den Erfolg dieses Workshop-Konzepts. Besonders schätzen wir die ausgewogene Kombination aus Information, Unterhaltung und Reflexion. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert und wissen nun, worauf es im Straßenverkehr wirklich ankommt.“ Auch die Polytechnische Schule Bezau zeigt sich von der Qualität des Angebots überzeugt: „Wir gratulieren Herrn Philipp Riccabona vom ARBÖ zu diesem hervorragenden Workshop! Durch seine Kompetenz konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, was es heißt, sich rücksichtsvoll und sicher im Verkehrsalltag zu bewegen. Die Mischung aus theoretischen und praktischen Einheiten machte den Erfolg dieser Unterrichtseinheiten aus.“

Diese Rückmeldungen verdeutlichen, dass die ARBÖ-Verkehrserziehung weit mehr ist als reine Wissensvermittlung. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines verantwortungsvollen Mobilitätsverhaltens und hilft jungen Menschen dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Risiken richtig einzuschätzen und sichere Entscheidungen im Straßenverkehr zu treffen.