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Spritpreisrallye geht weiter: ARBÖ fordert Maßnahmen
Im Laufe des Montags erreicht die Rohölsorte Brent je Barrel den Preis von mehr als 108 US-Dollar, der höchste Wert seit Sommer 2022. Damit ist auch ein weiterer Preisanstieg an den Zapfsäulen zu erwarten. Während der Preis für ein Liter Super 95 seit Ende vergangener Woche sehr konstant blieb und am Montag bei durchschnittlich 1,67 Euro lag, steigt Diesel-Kraftstoff stetig an: Ein Liter Diesel hatte am Montag bereits einen Durchschnittspreis von 1,85 Euro. „Mit dem heutigen Preisansteig beim Rohöl ist zu befürchten, dass die Steigerung bald an die Konsumenten weiter gegeben wird. Wir fordern daher, dass die Bundesregierung handelt und die mehr als fünf Millionen Kraftfahrer in Österreich entlastet“, verlangt Dr. Peter Rezar, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation einmal mehr Maßnahmen um die derzeitige Preisentwicklung zu stoppen.
Das temporäre Aussetzen der CO2-Bepreisung und die Senkung der Mehrwertsteuer auf Treibstoff würde nicht nur die Inflation dämpfen, sondern Pendler, Pensionisten und Personen und Familien mit niedrigem Einkommen spürbar entlasten, wie Rezar weiter ausführt: „Die Menschen leiden sehr unter den explodierenden Energiekosten. Zuerst Strom und Gas, jetzt Treibstoff: Die Österreicher erwarten rasche Lösungen bei den Energiekosten. Letztlich wird nämlich auch die Wirtschaft unter den steigenden Transportkosten leiden, was wiederum die Konsumenten zu spüren bekommen.“
Es kann aber auch jede Autofahrerin und jeder Autofahrer Treibstoff und damit Geld sparen. Folgende Tipps helfen dabei:
- Spritpreisdatenbanken nutzen: Tankstellenpreise sehr genau ansehen und bewusst günstige Tankstellen ansteuern
- Vor 12 Uhr mittags tanken, um 12 Uhr dürfen die Preise einmalig erhöht werden.
- Tankstellen auf Autobahnen und Schnellstraßen meiden, denn diese verlangen rund 50 Cent mehr für den Liter Sprit als Tankstellen auf Bundesstraßen.
- Auch Tankstellen auf stark befahrenen Einfahrts- und Ausfahrtstraßen von Städten sind meist teurer als jene, die etwas abseits liegen
- Fahrstil anpassen: Beschleunigungs- oder abrupte Bremsmanöver vermeiden
- Gewicht des Autos reduzieren und Dach-, Ski- oder Radträger abmontieren.
- Rollwiderstand verringern: Luftdruck der Reifen ein wenig erhöhen.