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Einsatzreiches Jahr 2025 für den ARBÖ Niederösterreich

Rund eine Million Kilometer oder 25 Mal um die Welt fuhren die ARBÖ-Techniker bei ihren Panneneinsätzen in Niederösterreich

2025 war für den ARBÖ Niederösterreich ein einsatzreiches Jahr: „Zu insgesamt 26.500 Einsätzen mussten die 110 ARBÖ-Techniker der 21 niederösterreichischen Prüfzentren ausrücken“, sagt Franz Pfeiffer, Präsident des ARBÖ in Niederösterreich. Durchschnittlich wurden die ARBÖ-Pannenfahrer somit täglich zu 73 Einsätzen gerufen, um defekte Personenkraftwagen, Motorräder und Anhänger wieder flott zu bekommen. „Das hat auch bestens funktioniert“, bilanziert Pfeiffer positiv: „In gut 90 Prozent aller Fälle konnten wir den Defekt direkt an Ort und Stelle beheben und eine rasche Weiterfahrt ermöglichen. Nur wenn die Reparatur am Einsatzort nicht durchführbar war, wurden die Fahrzeuge in ein ARBÖ-Prüfzentrum oder in eine Werkstätte geschleppt.“

 

Die häufigsten Pannengründe

Am häufigsten wurden die ARBÖ-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu Batteriedefekten gerufen, auf den Plätzen zwei und drei der häufigsten Pannengründe lagen Elektronikprobleme und Reifenschäden.

„Aufgrund unserer markenunabhängigen Expertise, der guten Infrastruktur in ganz Niederösterreich und der bestens geschulten Techniker können wir den ARBÖ-Mitgliedern eine rasche Betreuung garantieren“, sagt Martin Wögerer, technischer Leiter des ARBÖ Niederösterreich. „Für jeden Autofahrer ist eine Panne keine angenehme Situation. Gerade deshalb wollen wir so schnell und kompetent wie nur möglich helfen. Dazu ist es notwendig, ausreichend Personal und Einsatzfahrzeuge zur Verfügung zu stellen. In ganz Niederösterreich stehen dafür 24 Pannenfahrzeuge, zehn Unicars – das sind Hubbrillenfahrzeuge – und bald zehn Abschlepp-Lkw zur Verfügung. „Mit dieser Fahrzeugflotte schaffen wir es, alle Regionen und Bezirke im gesamten Bundesland gut abzudecken“, unterstreicht Wögerer.

 

Permanent Schulungen

Damit die ARBÖ-Pannenfahrer bei ihren Einsätzen richtig agieren, absolvieren sie regelmäßig Kurse und Schulungen zu technikrelevanten Themen. „Die Technik an Kraftfahrzeugen ändert sich laufend und rasant. Besonders die Elektromobilität setzt neue Maßstäbe im Bereich Elektronik und Software. Damit unsere Techniker im Pannenfall gerüstet sind, absolvieren sie jedes Jahr mehrere Kurse und Schulungen, denn der ARBÖ Niederösterreich legt höchsten Wert auf die gute Ausbildung, unterstreicht Wolfgang Stangl, Geschäftsführer des ARBÖ Niederösterreich.  

 

Durchschnittlich 35 Minuten Wartezeit im Pannenfall

Rund alle 20 Minuten ging 2025 in der ARBÖ-Notrufzentrale ein Einsatz via ARBÖ-Pannen-Notruf 1 2 3 oder über den Notruf-Button in der ARBÖ-App ein. „Durch eine effiziente und laufend optimierte Kommunikationskette zwischen dem Callcenter, den Einsatzzentralen und den Technikern in den niederösterreichischen ARBÖ-Prüfzentren betrug die durchschnittliche Wartezeit von der Pannenaufnahme bis zum Eintreffen am Einsatzort nur 35 Minuten“, führt Stangl aus.

 

 Wichtig für Verkehrssicherheit

„Der ARBÖ leistet mit seinem Pannendienst wie auch mit der Pickerl-Überprüfung – der § 57a-Begutachtung - einen unverzichtbaren Dienst im Straßenverkehr, weil wir nicht nur rasch helfen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Mehr als eine Million Kilometer haben die Techniker bei den Panneneinsätzen in ganz Niederösterreich zurückgelegt. Das entspricht 25 Weltumrundungen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 21 Prüfzentren werden auch im Jahr 2026 unsere Mitglieder verlässlich unterstützen und in Notsituationen schnell und professionell zur Verfügung stehen“, schließt Präsident Pfeiffer.