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ARBÖ-Pannenbilanz für den Bezirk Eisenstadt

2.800 ARBÖ-Panneneinsätze im Bezirk Eisenstadt

Fast 2.800 Panneneinsätze – davon 160 in der Nacht – mussten die sieben ARBÖ-Techniker vom Landesprüfzentrum in Eisenstadt im letzten Jahr erledigen. Im Durchschnitt mussten die ARBÖ-Mitarbeiter 7,5-mal pro Tag ausrücken. „Der Bezirk Eisenstadt ist mit der A 3, der S 31 und der B 50 und der Landeshauptstadt der Verkehrsknotenpunkt im Burgenland. Damit ergibt sich viel Verkehr in unserer Einsatzregion, was automatisch dazu führt, dass wir auch viele Pannenfahrten erledigen müssen“, sagt Markus Rath, Einsatzleiter im Landesprüfzentrum in Eisenstadt. „Wie wichtig der Pannendienst des ARBÖ ist, haben die vergangenen Wochen und Monate mit dem strengen Winter und den Temperaturen weit unter Null gezeigt. An diesen Tagen war das ARBÖ-Pannenteam permanent im Einsatz und musste Autofahrern helfen“, führt Rath aus.

Im Ranking der Pannenursachen im vergangenen Jahr lagen streikende Batterien am ersten Platz, gefolgt von Elektronikproblemen und technischen Gebrechen. Häufiger wurden 2025 – wie schon in den Jahren davor – Einsätze wegen kaputter Reifen. Denn immer weniger neue Pkw sind mit einem Ersatzrad ausgestattet. Die Pannensets, welche die Hersteller in die Pkw legen, sind vielfach nutzlos. Das führte auch dazu, dass die ARBÖ-Techniker häufiger mit dem Abschlepp-Lkw ausrücken mussten: Mehr als 500-mal wurde ein Fahrzeug aufgrund eines Patschens, technischen Gebrechens oder Unfalls in ein ARBÖ-Prüfzentrum oder in eine Werkstätte transportiert.  

Für Einsätze im Bezirk stehen den sieben ARBÖ-Mitarbeitern ein Pannen-Caddy und ein Abschlepp-Lkw zur Verfügung. Bei Fahrrad- oder E-Bike-Pannen kann am Heck des Caddys zusätzlich ein Radträger montiert werden. Im Schnitt mussten Kfz-Besitzer 35 Minuten auf die ARBÖ-Techniker warten, bis diese am Einsatzort waren. Sehr positiv: In neun von zehn Fällen konnten die Defekte an den Fahrzeugen vor Ort gelöst werden.

10.200 Pannen im ganzen Burgenland

Zu fast 10.200 Einsätzen mussten die ARBÖ-Pannenfahrer 2025 im Burgenland ausrücken, sie haben dabei rund 270.000 Kilometer zurückgelegt. „Für Autofahrer ist eine Panne – besonders in der Nacht – eine unangenehme Situation. Deshalb wollen wir so schnell und kompetent wie nur möglich mit unserem Pannenservice helfen und haben einen 24/7-Bereitschaftsdienst. Aufgrund der markenunabhängigen Expertise des ARBÖ, unserer sieben Prüfzentren in allen Bezirken und der sehr gut ausgebildeten Techniker können wir effiziente Hilfe gewährleisten“, erklärt Martin Heissenberger, Landesdirektor des ARBÖ Burgenland. „Der ARBÖ liefert mit seinem Pannendienst wie auch mit der Pickerl-Überprüfung – der § 57a-Begutachtung – einen unverzichtbaren Dienst im Straßenverkehr ab, weil wir nicht nur rasch helfen, sondern auch zur Verkehrssicherheit beitragen.“

Damit die ARBÖ-Pannenfahrer bei ihren Einsätzen richtig handeln, absolvieren sie regelmäßig Schulungen. „Die Technik an Kraftfahrzeugen ändert sich permanent und schnell. Besonders Elektromobilität setzt neue Maßstäbe im Bereich der Elektronik und der Software von Kraftfahrzeugen. Damit unsere Techniker im Pannenfall optimal gerüstet sind, machen sie laufend Kurse, denn wir legen höchsten Wert auf Fortbildung. Zusätzlich wird in die modernste Ausstattung investiert. In den Pannenfahrzeugen werden die neuesten Diagnosegeräte mitgeführt, die mittlerweile in der Fehlerdiagnose unverzichtbar sind“, ergänzt Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ Burgenland.

Der Pannendienst für Autos ist – neben der Pickerl-Überprüfung – die bekannteste Serviceleistung des ARBÖ. Weniger bekannt ist, dass der ARBÖ seinen Pannendienst auch für Radfahrer anbietet. „Dieses Service ist wichtig, denn immer mehr Burgenländer sind mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs – egal, ob im Alltag oder in der Freizeit“, sagt Heissenberger.

Im Burgenland sind in den sieben ARBÖ-Prüfzentren aktuell 36 Techniker im Einsatz. Sieben Pannenfahrzeuge, drei Unicars (Hubbrillenfahrzeuge) und drei Abschlepp-Lkw gehören zur Pannenflotte.

Weitere Infos findet man unter www.arboe.at.

 

Bildquelle:

ARBÖ Burgenland

 

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