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ARBÖ-Pannenbilanz für den Bezirk Neusiedl am See
Fast 1.900 Panneneinsätze mussten die sechs ARBÖ-Techniker vom Prüfzentrum Parndorf im Bezirk Neusiedl am See 2025 absolvieren.
Im Ranking der Pannenursachen lagen streikende Batterien am ersten Platz, gefolgt von Elektronikproblemen und technischen Gebrechen. Häufiger wurden 2025 – wie schon in den Jahren davor – Einsätze wegen kaputter Reifen, da immer weniger neue Pkw mit einem Ersatzrad ausgestattet sind. Das führte auch dazu, dass die ARBÖ-Techniker häufiger mit dem Abschlepp-Lkw ausrücken mussten: Fast 360-mal wurde ein Fahrzeug aufgrund eines technischen Gebrechens, Unfalls oder „Patschens“ in ein ARBÖ-Prüfzentrum oder in eine Werkstätte transportiert.
„Unser ARBÖ-Prüfzentrum im Bezirk Neusiedl am See liegt verkehrstechnisch sehr günstig an den Hauptverkehrsadern A4 und B50. Durch diesen zentralen Standort in Parndorf erreichen wir jede Gemeinde im Bezirk sehr rasch. Deshalb dauert es im Durchschnitt nur 35 Minuten von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Einsatzort“, sagt Jürgen Brunner, Einsatzleiter des Prüfzentrums in Parndorf.
Sehr erfreulich: In neun von zehn Fällen konnten von den ARBÖ-Technikern die Defekte an den Fahrzeugen am Einsatzort gelöst werden. „Rund 90 Prozent aller Pannen haben wir an Ort und Stelle behoben, und die Autofahrer konnten anschließend ihre Fahrt ohne großen Zeitverlust fortsetzen. Das unterscheidet den ARBÖ von anderen Mobilitätsservices, die den Wagen sofort bis zur nächsten Werkstatt schleppen, was für die Pkw-Besitzer längere Wartezeiten und auch Kosten mit sich bringt“, betont Brunner.
Für Einsätze stehen den sechs Technikern ein Pannen-Caddy und ein Abschlepp-Lkw zur Verfügung. Bei Fahrrad- oder E-Bike-Pannen kann am Heck des Caddys ein Radträger montiert werden.
„Unser Prüfzentrum ist in der Region eine Anlaufstelle für alle Autofahrer und besonders für die vielen Pendler. Egal, ob es um die Pickerl-Überprüfung, Reparaturen oder Servicearbeiten geht, wir können uns über eine hohe Auslastung freuen. Und wie wichtig der ARBÖ-Pannendienst ist, haben die vergangenen Wochen und Monate mit dem strengen Winter gezeigt“, unterstreicht Brunner.
10.200 Pannen im ganzen Burgenland
Zu fast 10.200 Einsätzen mussten die ARBÖ-Pannenfahrer 2025 im Burgenland ausrücken, sie haben dabei rund 270.000 Kilometer zurückgelegt. „Für Autofahrer ist eine Panne – besonders in der Nacht – eine unangenehme Situation. Deshalb wollen wir so schnell und kompetent wie nur möglich mit unserem Pannenservice helfen und haben einen 24/7-Bereitschaftsdienst. Aufgrund der markenunabhängigen Expertise des ARBÖ, unserer sieben Prüfzentren in allen Bezirken im gesamten Burgenland und der sehr gut ausgebildeten Techniker können wir effiziente Hilfe gewährleisten“, erklärt Martin Heissenberger, Landesdirektor des ARBÖ Burgenland. „Der ARBÖ leistet mit seinem Pannendienst wie auch mit der Pickerl-Überprüfung – der § 57a-Begutachtung – einen unverzichtbaren Dienst im Straßenverkehr, weil wir nicht nur rasch helfen, sondern auch zur Verkehrssicherheit beitragen.“
Damit die ARBÖ-Pannenfahrer bei ihren Einsätzen richtig handeln, absolvieren sie regelmäßig Schulungen zu technikrelevanten Themen. „Die Technik an Kraftfahrzeugen ändert sich permanent und sehr schnell. Besonders Elektromobilität setzt neue Maßstäbe im Bereich der Elektronik und der Software von Kraftfahrzeugen. Damit unsere Techniker im Pannenfall optimal gerüstet sind, machen sie laufend Kurse. Denn wir legen höchsten Wert auf Fortbildung. Zusätzlich wird in die modernste Ausstattung investiert. In den Pannenfahrzeugen werden die neuesten Diagnosegeräte mitgeführt, die mittlerweile im Pannendienst unverzichtbar sind“, ergänzt Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ Burgenland.
Der Pannendienst für Autos ist – neben der Pickerl-Überprüfung – die bekannteste Serviceleistung des ARBÖ. Weniger bekannt ist, dass der ARBÖ seinen Pannendienst auch für Radfahrer anbietet. „Dieses Service ist wichtig, denn immer mehr Burgenländer sind mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs – egal, ob im Alltag oder in der Freizeit“, sagt Heissenberger.
Im Burgenland sind in den sieben ARBÖ-Prüfzentren aktuell 36 Techniker im Einsatz. Sieben Pannenfahrzeuge, drei Unicars (Hubbrillenfahrzeuge) und drei Abschlepp-Lkw gehören zur Pannenflotte.
Weitere Infos findet man unter www.arboe.at.
Bildquelle:
ARBÖ Burgenland
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