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ARBÖ-Pannenbilanz für den Bezirk Oberwart

1.700 ARBÖ-Panneneinsätze im Bezirk Oberwart

Fast 1.700 Panneneinsätze – davon 90 in der Nacht – mussten die sechs ARBÖ-Techniker vom Prüfzentrum Oberwart im letzten Jahr absolvieren. „Unser Bezirk ist flächenmäßig sehr groß, damit ergibt sich viel Verkehr in unserer Einsatzregion. Das bedeutet automatisch, dass wir viele Pannenfahrten erledigen mussten. Der strenge Winter in den vergangenen Wochen und Monaten mit Temperaturen weit unter null Grad hat gezeigt, wie wichtig unser Pannendienst für die Autofahrer ist“, sagt Wolfgang Gröller, Leiter des ARBÖ-Standorts in Oberwart.

Im Ranking der Pannenursachen lagen streikende Batterien am ersten Platz, gefolgt von Elektronikproblemen und technischen Gebrechen. Häufiger wurden 2025 – wie schon in den Jahren davor – Einsätze wegen kaputter Reifen. Denn immer weniger neue Autos sind mit einem Ersatzrad ausgestattet, und die Pannensets, welche die Hersteller in die Pkw legen, sind vielfach nutzlos. Das führte dazu, dass die ARBÖ-Techniker recht häufig mit dem Abschlepp-Lkw ausrücken mussten. Gut 360-mal wurde ein Fahrzeug aufgrund eines technischen Gebrechens, Unfalls oder „Patschens“ in ein ARBÖ-Prüfzentrum oder in eine Werkstätte transportiert.   

Für Einsätze stehen den sieben ARBÖ-Mitarbeitern ein Pannen-Caddy und ein Abschlepp-Lkw zur Verfügung. Bei Fahrrad- oder E-Bike-Pannen kann am Heck des Pannen-Caddys ein Radträger montiert werden. Im Schnitt mussten Kfz-Besitzer im Pannenfall 35 Minuten warten, bis die ARBÖ-Techniker am Einsatzort eintrafen. Positiv für die liegengebliebenen Autobesitzer: In neun von zehn Fällen konnte der ARBÖ den Defekt am Fahrzeug vor Ort lösen.

10.200 Pannen im ganzen Burgenland

Zu fast 10.200 Einsätzen mussten die ARBÖ-Pannenfahrer 2025 im Burgenland ausrücken, sie haben dabei rund 270.000 Kilometer zurückgelegt. „Für Autofahrer ist eine Panne – besonders in der Nacht – eine unangenehme Situation. Deshalb wollen wir so schnell und kompetent wie nur möglich mit unserem Pannenservice helfen. Aufgrund der markenunabhängigen Expertise des ARBÖ, unserer sieben Prüfzentren in allen Bezirken und der sehr gut ausgebildeten Techniker können wir effiziente Hilfe garantieren“, erklärt Martin Heissenberger, Landesdirektor des ARBÖ Burgenland. „Der ARBÖ leistet mit seinem Pannendienst wie auch mit der Pickerl-Überprüfung – der § 57a-Begutachtung – einen unverzichtbaren Dienst im Straßenverkehr, weil wir nicht nur rasch helfen, sondern auch zur Verkehrssicherheit beitragen.“

Damit die ARBÖ-Pannenfahrer bei ihren Einsätzen richtig handeln, absolvieren sie regelmäßig Schulungen zu technikrelevanten Themen. „Die Technik an Kraftfahrzeugen ändert sich permanent und schnell. Besonders Elektromobilität setzt neue Maßstäbe im Bereich der Elektronik und der Software von Kraftfahrzeugen. Damit unsere Techniker im Pannenfall optimal gerüstet sind, machen sie laufend Kurse. Denn wir legen höchsten Wert auf Fortbildung. Zusätzlich wird in die modernste Ausstattung investiert. In den Pannenfahrzeugen werden die neuesten Diagnosegeräte mitgeführt“, ergänzt Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ Burgenland.

Der Pannendienst für Autos ist – neben der Pickerl-Überprüfung – die bekannteste Serviceleistung des ARBÖ. Weniger bekannt ist, dass der ARBÖ seinen Pannendienst auch für Radfahrer anbietet. „Dieses Service ist wichtig, denn immer mehr Burgenländer sind mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs – egal, ob im Alltag oder in der Freizeit“, sagt Heissenberger.

Im Burgenland sind in den sieben ARBÖ-Prüfzentren aktuell 36 Techniker im Einsatz. Sieben Pannenfahrzeuge, drei Unicars (Hubbrillenfahrzeuge) und drei Abschlepp-Lkw gehören zur Pannenflotte.

Weitere Infos findet man unter www.arboe.at.

 

Bildquelle:

ARBÖ Burgenland

 

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