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ARBÖ-Pannenbilanz für den Bezirk Mattersburg

Pannenbilanz für den Bezirk Mattersburg – 1.600 Einsätze

Fast 1.600 Einsätze – davon über 200 in der Nacht – mussten die fünf ARBÖ-Techniker vom Prüfzentrum Mattersburg erledigen. „Durch den Bezirk führen die S31, die S4 und die Nord-Süd-Verbindung mit der B50. Die Autos auf diesen Hauptverkehrsrouten werden immer mehr. Das bedeutet automatisch, dass wir in unserer Einsatzregion viele Pannenfahrten absolvieren müssen“, sagt Kevin Hartmann, Einsatzleiter im ARBÖ-Prüfzentrum Mattersburg. „Der strenge Winter in den vergangenen Wochen und Monaten mit Temperaturen weit unter null Grad hat gezeigt, wie wichtig unser Pannendienst für die Autofahrer ist. In dieser Zeit waren wir im Dauereinsatz, um liegengebliebenen Autofahrern zu helfen.“

Im Ranking der Pannenursachen lagen streikende Batterien am ersten Platz, gefolgt von Elektronikproblemen und technischen Gebrechen. Häufiger wurden 2025 – wie schon in den Jahren davor – Einsätze wegen kaputter Reifen, da moderne Pkw immer seltener mit einem Ersatzrad ausgestattet und die Pannensets, die die Fahrzeughersteller in die Autos legen, vielfach nutzlos sind.

Für Einsätze im Bezirk stehen den fünf ARBÖ-Technikern ein Pannen-Caddy und ein Unicar – das ist ein Hubrillenfahrzeug, mit dem Fahrzeuge abgeschleppt werden können – zur Verfügung. Bei Fahrrad- oder E-Bike-Pannen kann am Heck des Caddys ein Radträger montiert werden.

In neun von zehn Fällen konnten die Defekte an den Fahrzeugen vor Ort gelöst werden. „Unser Ziel ist es, das Auto wieder flottzukriegen, was uns auch in 90 Prozent der Pannen gelingt. Andere Mobilitätsdienstleister probieren das nicht einmal, auch wenn der Defekt einfach und rasch zu beheben wäre. Sie schleppen den Wagen gleich in eine Werkstätte, was für den Kfz-Besitzer ein größerer Aufwand und auch mit höheren Kosten verbunden ist“, führt Hartmann aus.

10.200 Pannen im ganzen Burgenland

2025 mussten die ARBÖ-Techniker im gesamten Burgenland zu gut 10.200 Pannen ausrücken, sie haben dabei rund 270.000 Kilometer zurückgelegt.

„Für Autofahrer ist eine Panne – besonders in der Nacht – eine unangenehme Situation. Deshalb wollen wir so schnell und kompetent wie nur möglich mit unserem Pannenservice helfen. Aufgrund der markenunabhängigen Expertise des ARBÖ, unserer sieben Prüfzentren in allen Bezirken im gesamten Burgenland und der sehr gut ausgebildeten Techniker können wir effiziente Hilfe garantieren“, erklärt Martin Heissenberger, Landesdirektor des ARBÖ Burgenland. „Der ARBÖ leistet mit seinem Pannendienst wie auch mit der Pickerl-Überprüfung – der § 57a-Begutachtung – einen unverzichtbaren Dienst im Straßenverkehr, weil wir nicht nur rasch helfen, sondern auch zur Verkehrssicherheit beitragen.“

Damit die ARBÖ-Pannenfahrer bei ihren Einsätzen richtig handeln, absolvieren sie regelmäßig Kurse und Schulungen zu technikrelevanten Themen. „Die Technik an Kraftfahrzeugen ändert sich permanent und schnell. Besonders Elektromobilität setzt neue Maßstäbe im Bereich der Elektronik und der Software von Kraftfahrzeugen. Damit unsere Techniker im Pannenfall optimal gerüstet sind, müssen sie laufend Kurse machen, denn wir legen höchsten Wert auf Fortbildung. Zusätzlich wird in die modernste Ausstattung investiert. In den Pannenfahrzeugen werden die neuesten Diagnosegeräte mitgeführt“, ergänzt Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ Burgenland.

Der Pannendienst für Autos ist – neben der Pickerl-Überprüfung – die bekannteste Serviceleistung des ARBÖ. Weniger bekannt ist, dass der ARBÖ seinen Pannendienst auch für Radfahrer anbietet. „Dieses Service ist wichtig, denn immer mehr Menschen sind mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs – egal, ob im Alltag oder in der Freizeit“, sagt Heissenberger.

Im Burgenland sind in den sieben ARBÖ-Prüfzentren aktuell 36 Techniker im Einsatz. Sieben Pannenfahrzeuge, drei Unicars (Hubbrillenfahrzeuge) und drei Abschlepp-Lkw gehören zur Pannenflotte.

Weitere Infos findet man unter www.arboe.at.

 

Bildquelle: ARBÖ Burgenland

 

Informationen des ARBÖ zum Datenschutz gemäß Art. 13 der DSGVO finden Sie unter: www.arboe.at/datenschutz