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ARBÖ-Pannenbilanz für die Bezirke Jennersdorf und Güssing
Mehr als 1.100 Einsätze mussten die fünf ARBÖ-Techniker vom Prüfzentrum Königsdorf erledigen. Für Einsätze in der Region – die ARBÖ-Mitarbeiter in Königsdorf machen in den Pannendienst in den Bezirken Güssing und Jennersdorf – stehen den Technikern ein Pannen-Caddy und ein Unicar – das ist ein Hubrillenfahrzeug, mit dem Fahrzeuge abgeschleppt werden können – zur Verfügung. Bei Fahrrad- oder E-Bike-Pannen kann am Heck des Caddys ein Radträger montiert werden.
„Mit der Eröffnung der neuen S 7 durch den Bezirk gibt es mehr Verkehr in unserer Einsatzregion. Das bedeutet automatisch, dass wir auch mehr Pannenfahrten erledigen mussten“, sagt Matthias Csenar, Leiter des ARBÖ-Standorts in Königsdorf. Bei ihren Pannenfahrten haben die ARBÖ-Mitarbeiter fast 30.000 Kilometer zurückgelegt. Durchschnittlich gab es 2025 drei Pannenfahrten pro Tag.
Im Ranking der Pannenursachen lagen streikende Batterien am ersten Platz, gefolgt von Elektronikproblemen und technischen Gebrechen. Häufiger wurden 2025 – wie schon in den Jahren davor – Einsätze wegen kaputter Reifen. „Immer weniger neue Pkw sind mit einem Ersatzrad ausgestattet. Die Pannensets, welche die Hersteller in die Pkw legen, sind vielfach nutzlos. Das führt dazu, dass wir mit unserem Abschleppteam ausrücken müssen“, führt Csenar aus.
Positiv: In neun von zehn Fällen konnten die Defekte an den Fahrzeugen vor Ort gelöst werden. „Unser Ziel ist es, das Auto wieder flottzukriegen, was uns auch in 90 Prozent der Pannen gelingt. Andere Mobilitätsdienstleister probieren das nicht einmal, auch wenn der Defekt einfach und rasch zu beheben wäre. Sie schleppen den Wagen gleich in eine Werkstätte, was für den Kfz-Besitzer einen größeren Aufwand wie auch höhere Kosten bedeutet“, betont Csenar. Im Schnitt mussten Kfz-Besitzer 35 Minuten auf die ARBÖ-Techniker warten, bis diese am Einsatzort eintrafen.
10.200 Pannen im ganzen Burgenland
Zu fast 10.200 Einsätzen mussten die ARBÖ-Pannenfahrer 2025 im gesamten Burgenland ausrücken, sie haben dabei rund 270.000 Kilometer zurückgelegt.
„Für Autofahrer ist eine Panne – besonders in der Nacht – eine unangenehme Situation. Deshalb wollen wir so schnell und kompetent wie nur möglich mit unserem Pannenservice helfen. Aufgrund der markenunabhängigen Expertise des ARBÖ, unserer sieben Prüfzentren in allen Bezirken und der sehr gut ausgebildeten Techniker können wir effiziente Hilfe garantieren“, erklärt Martin Heissenberger, Landesdirektor des ARBÖ Burgenland. „Der ARBÖ leistet mit seinem Pannendienst wie auch mit der Pickerl-Überprüfung – der § 57a-Begutachtung – einen unverzichtbaren Dienst im Straßenverkehr, weil wir nicht nur rasch helfen, sondern auch zur Verkehrssicherheit beitragen.“
Damit die ARBÖ-Pannenfahrer bei ihren Einsätzen richtig handeln, absolvieren sie regelmäßig Schulungen: „Die Technik an Kraftfahrzeugen ändert sich permanent und sehr schnell. Besonders Elektromobilität setzt neue Maßstäbe im Bereich der Elektronik und der Software von Kraftfahrzeugen. Damit unsere Techniker im Pannenfall optimal gerüstet sind, müssen sie laufend Kurse machen, denn wir legen höchsten Wert auf Fortbildung. Zusätzlich wird in die modernste Ausstattung investiert. In den Pannenfahrzeugen werden die neuesten Diagnosegeräte mitgeführt“, ergänzt Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ Burgenland.
Der Pannendienst für Autos ist – neben der Pickerl-Überprüfung – die bekannteste Serviceleistung des ARBÖ. Weniger bekannt ist, dass der ARBÖ seinen Pannendienst auch für Radfahrer anbietet. „Dieses Service ist wichtig, denn immer mehr Menschen sind mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs – egal, ob im Alltag oder in der Freizeit“, sagt Heissenberger.
Im Burgenland sind in den sieben ARBÖ-Prüfzentren aktuell 36 Techniker im Einsatz. Sieben Pannenfahrzeuge, drei Unicars (Hubbrillenfahrzeuge) und drei Abschlepp-Lkw gehören zur Pannenflotte.
Weitere Infos findet man unter www.arboe.at.
Bildquelle:
ARBÖ Burgenland
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