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35 Panneneinsätze pro Tag!

Schwache und defekte Batterien sind die häufigste Schwachstelle!

Trotz Lockdown verzeichnet der ARBÖ Burgenland eine gleichbleibende, hohe Anzahl bei den Pannenfahrten. „Obwohl die Autofahrer aufgrund der Ausgangsbeschränkungen seit 26. Dezember 2020 weniger mit ihren Fahrzeugen unterwegs sind, mussten die ARBÖ-Techniker gleich oft ausrücken wie zu ‚normalen‘ Zeiten“, sagt Gerhard Graner, Cheftechniker beim ARBÖ Burgenland. Insgesamt wurden die ARBÖ-Techniker in den vergangenen zehn Tagen zu mehr als 350 Einsätzen gerufen, im Schnitt sind das 35 Pannen pro Tag!

Der häufigste Grund - das ist im Winter nicht außergewöhnlich – waren defekte oder schwache Akkus. „Unserer Techniker mussten auffallend oft Starthilfe in der eigenen Garage geben, da die Autos mehrere Tage nicht genutzt wurden und die Akkus für den Startvorgang zu wenig oder keinen Saft mehr hatten“, erklärt Graner. Hotspots bei den Panneneinsätzen waren auch Einkaufszentren: „Die Autobatterie hat gerade noch einen letzten Startvorgang zu Hause geschafft. Bei der kurzen Fahrt bis zum Supermarkt wurde sie zu wenig aufgeladen und hat dann am Parkplatz endgültig den Geist aufgegeben“, weiß der ARBÖ-Experte.

Hilfe in solchen Situationen bieten Starterkabel, die zur Sicherheit mitgeführt werden sollten. „Diese gibt es in den ARBÖ-Prüfzentren oder im Zubehörhandel für rund 25 Euro, sie können platzsparend im Kofferraum verstaut werden“, so Graner. Besitzern von modernen Fahrzeugen mit viel Elektronik am Bord empfiehlt der Techniker für die Garage zu Hause ein Dauerladegerät, sollte das Auto mehrere Tage nicht bewegt werden. Die günstigsten Modelle kosten rund 30 Euro, qualitativ hochwertige Geräte kosten zirka das Doppelte. „Hängen viele Steuergeräte oder die Alarmanlage an der Batterie, wird sie von diesen ‚Stromvampieren‘ langsam leergesaugt. Wird das Fahrzeug gestartet, kann es passieren, dass die sensiblen, elektronischen Bauteile einen Schaden durch einen ‚Stromschock‘ erleiden, was teure Reparaturen zur Folge hat.“

ARBÖ-Mitglieder können zur Sicherheit in den Prüfzentren einen Batterietest machen lassen: „Dabei wird die Leistung des Akkus überprüft. Ist diese zu gering, sollte die Batterie gleich ersetzt werden, damit es am Ende zu keinen Problemen kommt“, betont Graner. 

„Trotz Lockdown sind die sieben burgenländischen ARBÖ-Prüfzentren offen und voll in Betrieb. Wir bieten unser ganzes Service von Pickerl-Überprüfungen bis zu Reparaturen an“, sagt Landesdirektorin Gabi Rittenbacher. Der Pannendienst ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 1 – 2 – 3 erreichbar. Selbstverständlich werden bei den Pannen, in den Shops sowie Werkstätten alle Hygienevorschriften streng eingehalten. „Bei geplanten Werkstattbesuchen ersuchen wir unsere Kunden, einen Termin zu vereinbaren, damit es zu keinen größeren Menschenansammlungen in den Prüfzentren kommt“, empfiehlt die Landesdirektorin.

Weitere Infos unter www.arboe.at!

 

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