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ARBÖ OÖ Landeskonferenz 2021

Am 6. November 2021 fand die ARBÖ OÖ - Landeskonferenz 2021 unter dem Motto "123 Jahre ARBÖ - Zukunftssichere Mobilität mit Tradition" statt

Rund 75 Gäste und Delegierte waren bei der Landeskonferenz des ARBÖ Oberösterreich anwesend, die am 6. November im Stadtamt Ansfelden abgehalten wurde. Präsident Reinhold Entholzer sowie das gesamte Präsidium des ARBÖ Oberösterreich wurden einstimmig gewählt. Der ARBÖ, 1899 als Verband der Radfahrervereine gegründet, setzt sich seit nun schon fast 123 Jahren für alle Belange und Bedürfnisse der mobilen Menschen in Österreich ein.

Präsident Entholzer betonte in seiner Rede, dass die Individualmobilität auch in Zukunft für alle leistbar bleiben, aber gleichzeitig auch Maßnahmen zur besseren Umweltverträglichkeit getroffen werden müssen. Bei seinem Rückblick auf die Berichtsperiode seit der letzten Landeskonferenz im Jahr 2016 wurde die dynamische Entwicklung des ARBÖ Oberösterreich hervorgehoben. Gerade die Investitionen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro in die Infrastruktur haben sich bezahlt gemacht, um die stetig wachsende Nachfrage nach technischen Dienstleistungen wie die „Pickerl“- Überprüfung bestmöglich zu bedienen. Allen voran wurden das ARBÖ-Prüfzentrum Attnang-Puchheim rundum-erneuert und erweitert und das ARBÖ-Prüfzentrum in Ried/Tumeltsham komplett neu errichtet. Darüber hinaus wurden Standorte Micheldorf, Bad Ischl und Gmunden mit kleineren Maßnahmen verbessert. Bei der Konzeptionierung wurden nicht nur die Anforderungen von heute, sondern auch künftige Anforderungen berücksichtigt. Die Digitalisierung, Assistenzsysteme und alternative Antriebsformen spielten dabei eine wichtige Rolle. Zuletzt richtete Präsident Entholzer voller Zuversicht den Blick in die Zukunft. Man werde den erfolgreichen oberösterreichischen Weg weitergehen!

Landesgeschäftsführer Thomas Harruk unterstrich in seinem Bericht, dass die Kernleistungen des ARBÖ weiterhin der Pannendienst und die objektiven KFZ-Überprüfungen sind. Besonders hob er die zentrale Rolle der rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervor, denn sie sichern mit Freundlichkeit und Kompetenz das Vertrauen der ARBÖ-Mitglieder. Die Lehrlingsausbildung und die jährlich wiederkehrenden Technik-Schulungen haben sich als optimale Grundlage für kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwiesen. „Der Nutzen der ARBÖ-Mitgliedschaft muss auch in Zukunft für die Mitglieder spürbar sein, dies gilt als Leitmotiv für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Harruk.

Dr. Peter Rezar, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation, erörterte in seiner Rede die wichtigste verkehrspolitische Forderung des ARBÖ: Mobilität zu fairen Preisen!  Hier brauche es offene, faire Diskussionen. Die Autofahrer liefern jährlich mehr als 15 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben an den Fiskus ab. Die Bundesregierung habe bereits eine Vielzahl an automotiven Steuern in den vergangenen Jahren erhöht, und für 2022 kündigte die türkis-grüne Bundesregierung die CO2-Bepreisung an, welche die Autofahrer und speziell Personen mit niedrigem Einkommen erneut stark belasten werde. Bei allen Diskussionen über den Umstieg vom Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel dürften all jene Menschen nicht vergessen werden, denen keine oder zu wenige Öffis zur Verfügung stehen.

Bei alternativen Antriebsarten habe Österreich aufgrund des hohen Anteils an erneuerbaren Energiequellen bei Fahrzeugen mit Elektroantrieb einen Vorteil, was jedoch nur ein Baustein bei der Umstellung auf klimaneutrale Mobilität sei, so der Präsident. Andere Energiequellen – Stichwort E-Fuels - müssten weiterhin entwickelt und dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Der ARBÖ Oberösterreich bedankt sich bei allen Delegierten und Gästen für ihr Engagement und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!
 

Fotos zur Landeskonferenz: HIER KLICKEN (externer Link)