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Späte Einsicht der Bundesregierung

Die Bundesregierung setzt mit der Verschiebung der CO2-Bepreisung eine zentrale ARBÖ-Forderung um.

„Sehr spät ist die Bundesregierung zur Einsicht gekommen, dass die CO2-Bepreisung von Treibstoffen verschoben werden muss“, sagt ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar zum heute vorgestellten „Entlastungspaket“ der Bundesregierung. „Die Regierung hat damit endlich die Forderung des ARBÖ umgesetzt“, so Rezar. Die Autofahrerinnen und Autofahrer dürfen jedoch nicht vergessen, dass mit Oktober 2022 Benzin und Diesel um gut acht Cent teurer werden. Die Bundesregierung gönnt den Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern somit nur eine kurze Verschnaufpause in der aktuellen Spritpreis-Rallye. Pläne, die extreme Teuerung bei den Treibstoffpreisen nachhaltig in den Griff zu bekommen, erkennt der ARBÖ-Präsident in den Regierungsplänen nicht.

Dr. Peter Rezar vermisst im aktuellen Paket auch ein stark ermäßigtes Öffi-Ticket nach dem Modell des deutschen 9-Euro-Monatstickets“. „Mittelfristig könnte diese Maßnahme vielen Menschen den Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel schmackhaft machen“, sagt Rezar. „Eine ähnliche Maßnahme in Österreich würde den CO2-Ausstoß durch Individualverkehr reduzieren.“