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Hitze fordert die ARBÖ-Pannenhelfer

Mit hochsommerlichen Temperaturen zeigt der Sommer, was er kann. Dies sorgt für höheres Pannenaufkommen wegen defekter Starterbatterien.

Nicht nur besonders tiefe, sondern auch extrem hohe Temperaturen sind für das Antriebs- und Kühlsystem von Autos belastend und auch für Starterbatterien schädlich. Dies führte in den vergangenen Tagen zu einem massiv erhöhten Pannenaufkommen beim ARBÖ. Allein am vergangenen Wochenende wurden rund 700 Ausfahrten verzeichnet, was einer Steigerung um rund 25 Prozent entspricht.

Am Montag ging es ähnlich intensiv weiter, die ARBÖ-Pannenfahrer mussten insgesamt rund 500 Mal ausfahren, was im Vergleich zu einem herkömmlichen Montag einer Steigerung von rund 35 Prozent entspricht. Vor allem streikende Batterien, aber auch Reifenschäden und überhitzte Kühlersysteme waren die häufigsten Einsatzursachen.

„Durch die enorme Hitze kommt es in den Batteriezellen der Starterbatterien zum Kurzschluss. Außerdem ist die Selbstentladung der Batterie ungleich höher, als bei kühlerem Wetter“, erklärt Erich Groiss, technischer Koordinator vom ARBÖ, die Gründe für die vielen hochsommerlichen Panneneinsätze aufgrund defekter Starterbatterien. Ein Batteriecheck für Starterbatterien im ARBÖ-Prüfzentrum untersucht übrigens die Leistungsfähigkeit der Batterie, wodurch böse Überraschungen während des Urlaubs vermieden werden können.