News

ARBÖ begrüßt Erhöhung der E-Auto-Förderung

Durch den Kaufanreiz wird die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs erleichtert, weitere Maßnahmen müssen aber folgen.

Grundsätzlich sind alle Maßnahmen, die die Elektromobilität fördern, positiv zu bewerten. Aus diesem Grund begrüßt der Automobilklub ARBÖ die heute präsentierte Erhöhung der Förderung von E-Autos, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ausführt: „Elektroautos und Plug-In Fahrzeuge sind ein wesentlicher Bestandteil der künftigen Individualmobilität. Daher sind Maßnahmen wie diese wichtig, damit ein nachhaltiger Kaufanreiz für umweltfreundliche Fahrzeuge geschaffen wird. Besonders erfreulich ist auch, dass auch die Ladeinfrastruktur nicht vergessen wurde und die Errichtung von Ladepunkten unterstützt wird.“

Dennoch sind weitere Initiativen und Projekte unumgänglich, um die Elektromobilität weiter voran zu bringen. Enorm wichtig ist der flächendeckende und qualitativ hochwertige Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie ein Informationsservice mit Echtzeitdaten: „Zur nutzerfreundlichen Handhabung von E-Autos müssen vorab qualitative Information zur aktuellen Verfügbarkeit von Ladesäulen und vor allem zu den zu erwartenden Kosten des Ladeservices zur Verfügung stehen“, fordert Gerald Kumnig weitere Maßnahmen.

Auch wenn der heute präsentierte Schritt wichtig und richtig war, so wünscht der ARBÖ das weitere Maßnahmen zu einer nachhaltigen Unterstützung von umweltfreundlichen Fahrzeugen folgen. Da die Förderung ausschließlich für Plug-In und E-Fahrzeuge gilt, werden nämlich weitere umweltfreundliche Antriebsformen wie Hybrid- oder Erdgasautos ausgeschlossen. „Wichtig wäre, dass wir die vielen alten Fahrzeuge mit extrem hohen CO2-Ausstoß aus dem Bestand bekommen und durch verbrauchsarme Fahrzeuge ersetzen“, schließt Kumnig ab.