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ARBÖ begrüßt E-Mobilitätspaket

Mit der geplanten Regelung, die Elektroautos künftig bevorzugen soll, werden langjährige Forderungen des Automobilklubs ARBÖ umgesetzt.

Insbesondere die geplante Regelung, Elektroautos von der Temporeduktion nach dem Immissionsschutzgesetz Luft auszunehmen, begrüßt der ARBÖ, wie KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ausführt: „Nachdem ein Elektroauto keine Emissionen erzeugt, ist die Temporeduktion auch nicht nachvollziehbar. Neben diesem Aspekt wäre eine derartige Ausnahme für E-Autos auch ein guter Anreiz und eine kostengünstige Maßnahme, um mehr Autofahrer für den Umstieg auf diese umweltfreundliche Technologie begeistern zu können.“

Erfreulich ist zudem, dass Städte und Gemeinden künftig die Möglichkeit haben sollen, E-Autos von den Parkregelungen auszunehmen. Seit vielen Jahren fordert der ARBÖ diese Maßnahme, die nicht nur kostengünstig, sondern auch ein echter Anreiz für den Umstieg wäre. „Gerade in Wien und anderen urbanen Gebieten ist die Entwicklung mit den mittlerweile stetig steigenden Ladepunkten sehr erfreulich. Wenn es nun noch eine Regelung gäbe, die das Parken für E-Autos erleichtert und günstiger macht, würde dies dem sauberen Mobilitätsangebot einen echten Schub verleihen. Solche Ausnahmegenehmigungen könnten auch temporär verordnet werden, um nachhaltiges Mobilitätsverhalten zu unterstützen “, hofft Kumnig auf weitere Maßnahmen.

Doch auch wenn das E-Mobilitätspaket zahlreiche positive Aspekte beinhaltet, so dürfen nicht jene Personen vergessen werden, die sich kein Elektroauto leisten können, oder für die ein Elektroauto schlichtweg ungeeignet ist: „Es wäre der falsche Weg, diese Personen durch höhere Steuern oder andere Maßnahmen wie Fahr- und Zulassungsverbote oder eine generelle Temporeduktion auf den Autobahnen zu bestrafen. Zielführender wäre, zusätzlich zum E-Mobilitätspaket eine Verschrottungsprämie einzuführen, damit möglichst schnell die hunderttausenden Altfahrzeuge von den österreichischen Straßen verschwinden“, schließt KommR Mag. Gerald Kumnig ab.