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105.000 Einsätze im Jahr 2020

Trotz geringerer Verkehrsleistung während der Corona-Pandemie war der ARBÖ im vergangenen Jahr 105.000 Mal als Helfer in der Not gefragt.

Auch wenn das Jahr 2020 viel verändert hat, so blieb eines gleich: Die Mitglieder konnten sich auf den ARBÖ jederzeit und rund um die Uhr verlassen. In den vergangenen zwölf Monaten waren die österreichweit rund 600 Techniker trotz Corona-Pandemie und Lockdown-Phasen jeden Tag rund um die Uhr im Einsatz. Bis auf wenige Tage im Frühjahr und Herbst war das Einsatzaufkommen auch ähnlich hoch wie im Jahr zuvor: Im Durchschnitt rückten die Pannenhelfer 288 Mal pro Tag aus, womit rund alle fünf Minuten unter dem Pannen-Notruf 1-2-3 Hilfeleistung angefordert wurde. Für KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, belegen diese Zahlen die dringende Notwendigkeit eines Pannendienstes: „Unsere Mitglieder verlassen sich darauf, dass unsere bestens ausgebildeten Pannentechniker rasch vor Ort sind und im Idealfall das Fahrzeug schnell wieder flott bekommen. Das gelingt uns sehr gut, die durchschnittliche Wartezeit von der Pannenaufnahme bis zum Eintreffen des Technikers betrug vergangenes Jahr rund 38 Minuten. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass 97 Prozent der Pannen direkt an Ort und Stelle behoben werden konnten. Eine Abschleppung wurde nur dann durchgeführt, wenn eine sofortige Reparatur nicht möglich war. Auf diese Leistung unserer Technikerinnen und Techniker bin ich sehr stolz.“

Im Jahr 2020 mussten die ARBÖ-Techniker am häufigsten zu Fahrzeugen ausrücken, bei denen die Starterbatterien streikten (35% der Pannengründe), aber auch bei Reifenpannen (33%) und Elektronikproblemen (22%) war die rasche Hilfeleistung durch den Pannendienst oft gefragt. Besonders einsatzstark waren die Sommermonate Juli und August, da heuer aufgrund der Reisebeschränkungen überdurchschnittlich viele Urlauber mit dem Auto unterwegs waren und altersschwache Batterien getauscht werden mussten, nachdem sie aufgrund der hohen Temperaturen defekt wurden.

Neben den Panneneinsätzen auf der Straße blickt der ARBÖ auch auf ein arbeitsintensives Jahr in den österreichweit 91 Prüfzentren zurück, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig weiter ausführt: „Die Umstände rund um die Pandemiebekämpfung haben die Tätigkeiten in den Werkstätten nicht erleichtert. Unsere Mitarbeiter tragen bei allen Tätigkeiten Masken, was teilweise extrem belastend ist. Trotzdem freuen wir uns, dass die Auslastung in unseren Prüfzentren auch 2020 hoch war.“ So führten die ARBÖ-Techniker bei knapp 193.000 Fahrzeugen die §57a-Begutachtung durch. Aber auch Dienstleistungen wie Fahrwerksvermessung (8.500), Wartung der Klimaanlage (7.200) und Windschutzscheibenreparatur (4.000) wurden von ARBÖ-Mitgliedern häufig in Anspruch genommen.