Kia ProCeed 1,6 CRDi DCT 7

Blickfang aus Korea - so schön kann ein Kombi sein.

Überraschungsmoment: Die Kompaktklasse ist eines jener Segmente, in denen es relativ selten zu Überraschungen kommt. Umso erfreulicher ist es daher, wenn ein Hersteller eine Modellvariante abseits des Mainstreams platziert. So wie eben Kia, die mit dem ProCeed einen dynamischen Shooting Break auf die Straße stellen, der cool wirkt wie ein Coupé und gleichzeitig praktisch ist wie ein Kombi. Dieser Spagat gelingt äußerst gut, Platz ist sowohl für Passagiere als auch für Gepäck ausreichend vorhanden. Und dazu kommt eben noch, dass der ProCeed im Straßenbild eine wahrlich schicke Figur abgibt. Erwartungsgemäß präsentiert sich die Ausstattungsvariante GT-Line unter anderem mit sportlichen Klarlackapplikationen im Innenraum, Ledersitzen und LED-Scheinwerfern. Befeuert wird der ProCeed wahlweise durch einen 136-PS-Diesel, der im Test mit Laufruhe und geringem Verbrauch überzeugen konnte, oder durch einen 140-PS- bzw. 204-PS-Benziner.

Bleibt noch die Preisfrage: Mit einem Einstiegspreis von € 33.990,– ist in dieser Fahrzeugklasse – bei aller gebotenen Exklusivität – Luft nach unten.


Kia ProCeed GT-Line € 38.290,–

Motor: 4-Zylinder-Turbodiesel, 1598 ccm
Leistung: 100 kW/136 PS
L/B/H: 4605/1800/1437 mm
Testverbrauch: 4,8 l/100 km
MVEG-Verbrauch: 4,6/4,1/4,3 l/100 km
CO2-Emission: 111 g/km
0–100 km/h; Spitze: 10,1 s; 200 km/h
Kofferraumvolumen: 594–1545 l
*) INNERORTS/AUSSERORTS/KOMBINIERT


ARBÖ-Fazit:

Plus:
Einzigartiges Design, sportliches Image.
Minus: Fehlende Einsteigervariante