Kreisverkehr unter dem Atlantik

Viele verbinden die Färöer-Inseln mit einer Fußballniederlage oder mit Schafen.

Die zu Dänemark gehörende Inselgruppe im Nordatlantik hat seit Kurzem mit dem unaussprechlichen Eysturoyartunnilin (deutsch Eysturoy-Tunnel) ein weiteres touristisches Highlight. Der 2020 fertiggestellte unterseeische Tunnel mit einer Gesamtlänge von mehr als 11 Kilometern verbindet die beiden größten Inseln der Färöer, Eysturoy und Streymoy.

An der tiefsten Stelle fährt man 189 Meter unter dem Wasser des Atlantiks. Das Besondere: Dieser Tunnel beherbergt in 72,6 Meter Tiefe den bei seiner Eröffnung weltweit ersten Unterwasser-Kreisverkehr, der liebevoll „Qualle” genannt wird. Dem nicht genug, wurde der Kreisverkehr vom färöischen Künstler Tróndur Patursson mit einer eindrucksvollen Stahl-Skulptur mit sich ändernden Lichteffekten – sie soll einen traditionellen färöischen Kettentanz symbolisieren – gestaltet. Zusätzlich kann man dazu eine Klanginstallation des Musikers Jens L. Thomsen genießen. Die Kosten für dieses Schauspiel: 13 Euro Tunnelmaut.