Wahlfreiheit

Hyundai Tucson. Die vierte Generation kommt in allen denkbaren Antriebsvarianten. Eine Übersicht.

Der Tucson ist (inklusive ix35, einer temporäre Entgleisung der Nomenklatur) mit über sieben Millionen seit 2004 abgesetzten Fahrzeugen das meistverkaufte SUV von Hyundai. Und wir meinen, dass er auch in der neuen Generation ein Bestseller bleiben wird, denn der Auftritt ist schlicht bemerkenswert mutig – und das im durchaus positiven Sinne.

An der Front wurden die Tagfahrlichter gekonnt in den Kühlergrill integriert, sodass man bei abgestelltem Wagen nicht erkennen kann, welches der Elemente denn beleuchtet wird. Seitlich betrachtet kommt man nicht daran vorbei, kurz an den Lamborghini Urus erinnert zu werden. Was nicht nur an den abgeschrägten Radläufen liegt, sondern auch an den feist ausmodellierten, hinteren Radhäusern.

Sympathisch. Ebenso stimmig setzt sich die Gestaltung im Innenraum fort: Das Cockpit wird von zwei gleich großen Displays dominiert, die bündig in den Armaturenträger eingearbeitet sind. Sympathisch auch: Man muss diverse Grundfunktionen nicht in Untermenüs suchen, da sie sofort per kapazitiven Tastendruck aufrufbar sind. Selbiges gilt praktischerweise auch für die Steuerung der Heizung. Aufgeräumt wirkt auch die Mittelkonsole, in der sich statt eines Automatikwählhebels vier Wahltasten (P, R, N, D) befinden.

Vielfalt. Apropos Wahl: Die Auswahl der Antriebsarten ist schlicht enorm. Außer einem reinen Elektromodell, das im Laufe des Jahres in ähnlicher Form unter dem Namen Ioniq 5 in Stellung gebracht wird, gibt es den Tucson in allen denkbaren Varianten: Der Einstiegsbenziner ist ein 1,6-Liter-Turbo mit 150 PS und startet mit Frontantrieb bei € 32.990,–. Allrad kostet 2000 Euro extra. Der günstigste 2WD-Diesel leistet 116 PS und steht mit € 34.990,– in der Preisliste, ist aber nicht mit Allrad erhältlich. Dieser ist dem 136-PS-Modell vorenthalten, der ab € 37.990,– startet – analog zum Benziner kostet der Allrad ebenso zwei Tausender Aufpreis. Dafür gibt’s ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und ein 48-Volt-Mildhybrid-System gleich dazu.

Richtig hybridisiert gibt’s den Tucson selbstverständlich auch: In Zusammenarbeit mit einem Elektromotor bringt es der 1,6 GDI auf 230 PS Systemleistung. Start bei € 38.990,– für den 2WD, Allrad um zwei Tausender mehr. Die stärkste Eskalationsstufe ist der Plug-in-Hybrid mit 265 PS Systemleistung. Dieser steht offiziell um € 42.990,– in der Liste, ist aber abzüglich Förderung zum Werbepreis von € 39.990,– erhältlich.