Renault Arkana

Très Chic.

Starker Auftritt. Mehr Eleganz durch Coupéschwung.

SUV-Coupés sind so eine Sache. Für die einen eher eine sinnlose Karosserievariante, für die anderen die hübschere Seite des SUV-Lifestyles. Nun schickt Renault mit dem Arkana seinen Beitrag dazu ins Rennen. Der Arkana ist neben den hochpreisigen SUV-Coupés der Premiumliga übrigens das einzig „volksnahe” dieser Art.

Im Grunde basiert der Arkana auf dem hauseigenen Captur, dessen CMF-B-Plattform wurde aber deutlich gestreckt und mit 4,57 m ist er auch länger als der Kadjar. Dennoch sind wir überrascht, als wir den Arkana das erste Mal in natura erblicken: Das Renault-Coupé präsentiert sich gestreckt und erwachsen und mit selbstbewusstem, elegantem Auftritt.

Innen gibt es platztechnisch nichts zu klagen, in Reihe zwei genießt man durch das Längenwachstum sogar gute Beinfreiheit. Groß gewachsene werden auf den Fondplätzen jedoch unfreiwillig Kopfkontakt zum Dachhimmel haben – Schönheit muss bekanntlich leiden, dies ist der abfallenden Dachlinie geschuldet.

Mit 513 Litern gibt sich auch der Kofferraum geräumig. Kein Problem, solange man kleinteiliges Gepäck wie Koffer oder Taschen transportiert, sperriges Ladegut wird aber meist an der Coupéform scheitern. Die Vollhybrid-Variante des Arkana muss sich hier batteriebedingt mit 480 Litern zufriedengeben. Was uns zu den Motoren bringt: Motoren. Renault legt die Antriebspalette für den Arkana völlig neu aus. Der Diesel ist komplett gestrichen, im Angebot finden sich zwei Mildhybride (1.3 TCe) mit 140 bzw. 160 PS in Kombination mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (keine Handschalter mehr) sowie die Vollhybridvariante E-Tech mit 145 PS (4,9 l Normverbrauch). Letzterer eignet sich besser für entspanntes Cruisen, wer es dynamischer liebt, sollte zum TCe greifen, der deutlich lebendiger wirkt.

Preislich geht’s los bei € 28.990,– (140 PS, Zen), der RS beginnt bei € 33.690,–.