Kia: So sieht der neue Sportage aus

Europa-Design und technisch hochgerüstet.

Die fünfte Auflage kommt zum Jahreswechsel mit speziellem Europa-Design und technisch hochgerüstet.

In der fünften Generation des Kia Sportage wird es den SUV-Bestseller der Marke erstmals in einer speziell für Europa konzipierten Version geben, die Kia kürzlich in einer digitalen Weltpremiere präsentiert hat. Der europäische Sportage orientiert sich vom Format her am Vorgänger, während die im Juli vorgestellte globale Version des SUV deutlich in der Länge gewachsen ist. Die kompaktere Variante ist nicht nur in ihren Proportionen und ihrem Fahrverhalten auf die Ansprüche europäischer Kunden zugeschnitten, sondern auch im Antrieb: Erstmals wird der Sportage in einer Plug-in-Hybridversion angeboten.

Mit 4.515 mm Länge, 1.865 mm Breite, 1.645 mm Höhe und einem Radstand von 2.680 mm haben sich die kompakten Dimensionen des Sportage mit der neuen Modellgeneration zwar nur geringfügig verändert (Vorgänger: 4.485/1.855/1.635/2.670 mm). Das Raumangebot soll laut Kia dagegen deutlich gewachsen sein. So soll es mehr Bein- und Kopffreiheit für die Fondpassagiere geben, der Gepäckraum fasst bis zu 591 Liter bis 1.780 Liter (je nach Antriebsvariante) und eine dreigeteilte Rücksitzbank (40:20:40) sorgt für hohe Variabilität.

Das  Cockpit des neuen Kia Sportage ist fahrerorientiert angerichtet, auffälligstes Element ist das gewölbte Panoramadisplay mit zwei Bildschirmen, jeweils 12,3 Zoll groß (31,2 cm).

Aufgrund seiner Hightech-Konnektivität wird der neue Sportage Software- und Karten-Updates künftig auch drahtlos „Over the Air“ empfangen können. Er verfügt zudem über die Online-Dienste UVO Connect, die die Kia UVO-App und den Service Kia Live beinhalten. Mit der UVO-App lässt sich per Smartphone zum Beispiel der Fahrzeugstandort ermitteln oder überprüfen, ob die Türen verriegelt und die Fenster geschlossen sind. Kia Live bietet unter anderem eine hochpräzise, cloudbasierte Online-Navigation, eine Online-Spracherkennung und die Integration des Smartphone-Kalenders. Die fünfte Sportage-Generation verfügt darüber hinaus über eine Reihe neuer oder funktional erweiterter Assistenzsysteme.

 

Motoren: Benziner, Diesel und Hybride

Da die neue Plattform speziell auf die Integration elektrifizierter Antriebe zugeschnitten ist, konnten bei den Hybrid- und Plugin-Hybrid-Versionen die Batterien so integriert werden, dass sie das Raumangebot kaum beeinträchtigen. Beim Sportage Hybrid befindet sich die Batterie unter der Rücksitzbank, beim Plug-in Hybrid ist sie mittig zwischen den Achsen in den Boden integriert, was auch für eine ausgewogene Gewichtsverteilung sorgt.

Die Plug-in-Version ist die Topmotorisierung des neuen Sportage. Sie kombiniert einen 180 PS 1,6-l-Turbobenziner (1.6 T-GDI) mit einem 66,9-kW-Elektromotor plus 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Akku – Gesamtleistung von 195 kW/265 PS.

Im Sportage Hybrid kommt ebenfalls der 1.6 T-GDI zum Einsatz, der hier mit einem 44,2-kW -Elektromotor und einem 1,49-kWh-Akku kombiniert ist, Gesamtleistung 169 kW/230 PS.

Der 1,6-Liter-Turbobenziner wird im neuen Sportage außerdem noch mit 48-Volt-Mildhybridtechnologie angeboten. Dabei stehen zwei Leistungsvarianten mit 110 kW/150 PS sowie 132 kW/180 PS zur Wahl.

Komplettiert wird das Antriebsspektrum durch einen 1,6-Liter-Turbodiesel. Das moderne, schadstoffarme Triebwerk mit aktiver SCR-Abgasreinigung und NOx-Speicherkatalysator wird in zwei Varianten mit 85 kW/115 PS bzw. 100 kW/136 PS angeboten. Die stärkere Version ist auch mit einer 48-Volt-Mildhybridisierung erhältlich.

Sowohl die Benziner als auch die Diesel können mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT7) kombiniert werden. Die Alternative ist in beiden Fällen ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Auch Allradantrieb (mit neuen „All-Terrain Mode“-Funktionen) ist je nach Ausstattung verfügbar.

Die Markteinführung in Österreich ist für den Jahreswechsel 2021/22 vorgesehen.