Toyota Yaris Cross: Im Hochparterre

Cleveres Klein-SUV mit Hybrid und Allrad.

Man nehme die Plattform eines cleveren Kleinwagens, ergänzt Bodenfreiheit – und schon hat man etwas, was die Konkurrenz nicht kann.

Bei den kleinen SUV muss man die Option Allradantrieb wahr lich mit der Lupe suchen (ja, esgibt tatsächlich welche). Aber Allrad UND Hybrid gibt’s so nur bei Toyota. Die Liga ist mittlerweile schwer umkämpft: Ford Puma, Hyundai Bayon und Kona, Kia Stonic, Opel Mokka, Peugeot 2008, Renault Captur, Seat Arona und VW T-Roc kämpfen um die Gunst der Käufer – da ist es fein, wenn man ein Alleinstellungsmerkmal hat.

Der Yaris Cross steht auf der Plattform des normalen Bruders, was man in Natura kaum merken würde. Ist der Cross doch ganze 24 Zentimeter länger sowie 10 Zentimeter höher. Ein eindeutiges Indiz ist nur der idente Radstand. Man freut sich daher an einer gewonnenen Lustigkeit im Interieur und auch an deutlich mehr Platz im Kofferraum (maximal 1097 Liter, beim Allradler 59 Liter weniger).

Toyota bietet den Yaris Cross in zwei Motorisierungen an. Konservative werden zum 125-PS-Dreizylinder-Benziner greifen, der an ein Schaltgetriebe gekoppelt ist. Wer den Verbrauchgerne niedriger hält, wird das Hybridmodell wählen, das eine Systemleistung von 116 PS abliefert. Optional gibt es eben für den Hybriden eine elektrisch angetriebene Hinterachse, was Toyota kryptisch i-AWD nennt. Die macht aus dem Yaris Cross zwar keinen Hardcore-Offroader, ist im täglichen Leben jedoch soetwas wie ein Traktions-Souffleur: Geht dem Yaris der Grip an der Vorderachse aus, wird von hinten elegant und diskret angeschoben. Wer mit Vorsatz in den Matsch fährt, kann das System auch per Drehrad auf die Fahrmodi „Trail“ und „Snow“ einstellen.

Stichwort Cockpit: Wer sich im normalen Yaris zurecht findet, wird auch hier keine Überraschungen erleben. Brandneu ist das optionale Navi, das permanent online ist. Man wird es demnächst auch in anderen Baureihen finden.

Der Yaris Cross rollt ab 19.990 Euro vom Hof. Hybrid gibt es – zweiradgetrieben, dafür mit etwas besserer Ausstattung ab 24.990 Euro, der Allradler startet ab 32.990 Euro, ist aber nur mit den Topausstattungen zu haben.