Nissan Qashqai: Cashcow

Die dritte Generation des meistverkauften Crossovers ist gelandet.

Die dritte Generation des meistverkauften Crossover aus dem Hause Nissan ist gelandet. Was ist neu? Wie fährt er sich?

Wir erinnern uns: Als der erste Qashqai zu uns auf die Straßen rollte, schlug er im Markt ein wie eine Bombe. Er ist seither Nissans wichtigstes Modell im Portfolio. Und Nissan behauptet weiters, damit den Crossover erfunden zu haben. Crossover also, wo mehrere Fahrzeuggattungen zu einem Ganzen verschmelzen. Die Konkurrenz ist mittlerweile deutlich härter geworden, allerdings bringt die dritte Auflage wieder alle Talente mit, wo wir meinen: Der wird wieder ein Hit.

Das beginnt beim Design, welches ziemlich exakt den Zeitgeist trifft und auch mit einigen Verspieltheiten wie den dreiecksförmigen Lufteinlässen im Frontstoßfänger, oder den eben dort eingegossenen Qashqai-Schriftzügen glänzt, ohne übertrieben anzuecken.

Ebenso modern wirkt der Innenraum, der ohne Bedienexperimente auskommt: Für sämtliche essenzielle Funktionen gibt es Schalter und Regler. Unterfunktionen werden auf dem 12,3 Zoll großen, mittig am Armaturenbrett angeordneten Touchscreen bedient, ab dem Ausstattungslevel N-Connecta sind auch die Armaturen digital.

Mildhybrid. Technisch geht der Qashqai (vorerst nur) mit einem Benziner in zwei Leistungsstufen an den Start. Ein 1,3-Liter-Turbo als Mildhybrid in Eskalationsstufen zu 140 und 158 PS, von der wir letzteren gefahren sind: ein sehr laufruhiges und gefälliges Aggregat, allerdings ist ein Turboloch spürbar, welches man leicht per Zurückschalten kompensieren kann. Wir würden zur stufenlosen Automatikversion greifen, die einfach in einem sonst untadeligen Auto deutlich stimmiger wirkt.

Wer Allrad möchte, kann diesen für die stärkere Variante bestellen. In dem Fall bekommt man die Automatik ohnehin gleich serienmäßig dazu und statt der Verbundlenker- eine Mehrlenkerhinterachse.

Einen Diesel wird es übrigens nicht geben, dafür soll ab 2022 der e-Power kommen. Hier wird der Antrieb ausschließlich von einem 140 kW/190 PS starken Elektromotor übernommen, während die Batterien ausschließlich von einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbomotor mit variabler Verdichtung geladen werden. So sollder Verbrenner immer im optimalen Drehzahlbereich laufen können.

Und der Preis? An den Start geht der Qashqai ab € 21.380,– (Visia, 140 PS, manuelles Getriebe), mit Automatik liegt man bei € 27.032,– (Acenta, 158 PS), der günstigste Allradler kommt auf € 29.923,– (n-connecta, 158 PS, Automatik).