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Jetzt ist Erntezeit!

Vorsicht beim Radfahren !

Im Juli und August sind viele landwirtschaftliche Fahrzeuge unterwegs, die Landwirte bringen mit ihren Traktoren und Mähdreschern die Ernte ein. „Zahlreiche Straßen und Wege, die Radler im Burgenland gerne befahren, führen durch landwirtschaftliche Anbauflächen, auf denen während der Erntezeit deutlich mehr Verkehr als üblich herrscht“, weiß Martin Heissenberger, Geschäftsführer des ARBÖ Burgenland und selbst ein begeisterter Vielfahrer mit dem Rad. „Die Bauern konzentrieren sich – wenn sie am Traktor oder Mähdrescher sitzen – auf ihren Job. Wenn sie mit ihrem Arbeitsgerät einen Weg queren oder am Ende des Ackers wenden, ist es leicht möglich, dass sie die Biker nicht oder zu spät sehen“, erklärt Heissenberger. „Im Vergleich zu den riesigen Traktoren oder gewaltigen Mähdreschern sind Radler die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Um sich selbst so gut wie möglich zu schützen, sollten sie – um Kollisionen und andere gefährliche Situationen zu vermeiden – die Geschwindigkeit reduzieren und jederzeit bremsbereit sein, wenn sie eine große Maschine auf einem Feld sehen“, empfiehlt der ARBÖ-Experte.

 

Darüber hinaus lauern auf Radfahrer noch zusätzliche Gefahren durch Verschmutzungen: „Es passiert immer wieder, dass nach der Bewirtschaftung der Äcker Erde und Stroh auf den Straßen und Wegen liegen. Das führt zu einer erhöhten Sturzgefahr“, erklärt Heissenberger. „Darum sollten Radler während der Erntezeit zwischen landwirtschaftlichen Anbauflächen vorsichtiger und aufmerksamer fahren“, rät der ARBÖ-Experte und ergänzt: „Einen Sturzhelm sollte man sowieso immer tragen!“

 

 

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