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Fünf Prozent der Autofahrer bei Nebel ohne Licht!

Die schlechteste Variante beim aktuellen Wetter ist, keine Scheinwerfer einzuschalten!

Widrige Sichtverhältnisse speziell in den Morgen- und Abendstunden plagen derzeit die Kfz-Lenker in Ostösterreich. „Dennoch sind gut fünf Prozent der Autofahrer ohne Licht bei Nebel oder in der Dämmerung unterwegs, wie eine Stichprobe des ARBÖ ergeben hat“, sagt ARBÖ-Techniker Rudi Horvath, der in den vergangenen Tagen viel mit dem Pannenfahrzeug im Nordburgenland unterwegs war.

„Die schlechteste Variante beim aktuellen Wetter ist, keine Scheinwerfer einzuschalten“, betont der ARBÖ-Techniker. „Denn das reduziert die Sichtbarkeit eines Kfz erheblich!“ Ist man bei diffusen Lichtverhältnissen ohne eingeschalteter Beleuchtung mit dem Kfz unterwegs, sind Strafen möglich: In den meisten Fällen verhängt die Polizei bei einem Beleuchtungsverstoß ein Bußgeld von 36 Euro. Kommt es etwa zu einer Anzeige, kann die Strafe erheblich höher ausfallen.

„Viele Autofahrer wissen nicht, mit welchem Licht man bei diesen Wetterbedingungen, die wir aktuell im Burgenland haben, fahren muss“, sagt Horvath. „Deshalb einige Tipps, damit man sicher durch den Herbst kommt und das Unfallrisiko reduziert.“

  • Bei Nebel muss man mit dem Abblendlicht fahren. Das Tagfahrlicht reicht nicht aus.
  • Die Nebelschlussleuchten müssen bei dichtem Nebel beigeschaltet werden. Herrscht wieder bessere Sicht, müssen diese abgedreht werden, damit die nachfolgenden Autofahrer nicht unnötig geblendet werden. Auch im Ortsgebiet und bei dichtem Verkehr oder Stau sind Nebelschlussleuchten nicht erlaubt.
  • Die nach vorne strahlenden Nebelscheinwerfer dürfen immer verwendet werden, sollten bei guten Sichtverhältnissen jedoch ausgeschaltet werden.