11.07.18

Eine Begegnungszone in der Rotenturmstraße wäre eine versteckte Fußgängerzone

Die Rotenturmstraße in der Wiener City soll klammheimlich zur Begegnungszone umgestaltet werden.

Begegnungszone

Wie gestern in der ORF-Sendung Wien heute berichtet, setzt Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ihren unerbittlichen Kampf gegen Autofahrer fort: Geht es nach den Wünschen der Wiener Verkehrsstadträtin soll die Rotenturmstraße zur Begegnungszone umgestaltet werden und damit eine der wenigen Ausfallstraßen aus der City für den Individualverkehr de facto gekappt werden. „Eine Begegnungszone in der Rotenturmstraße wäre eine versteckte Fußgängerzone zwischen Stephansplatz und Schwedenplatz, weil diese Verkehrsfläche aufgrund der täglichen 60.000 Touristen und City-Besucher nicht sicher zu befahren wäre. Es gibt keine Notwendigkeit, am Verkehrssystem in der Rotenturmstraße etwas zu verändern“, ärgert sich Günther Schweizer, ARBÖ Wien-Landesgeschäftsführer, über die neuerliche Autofahrerschikane in Wien.

Zusätzlich wären sämtliche angrenzenden Straßenzüge für den Individualverkehr nur schwer zu erreichen, beziehungsweise würden viele Gassen in der City als Sackgasse enden. „Wir sehen da auch extreme Nachteile für die Wirtschaftstreibenden und Geschäftsleute in der City, sollte diese Plan umgesetzt werden. Auch deshalb, weil durch die Begegnungszone Parkplätze in der Rotenturmstraße wegfallen würden. Und dies träfe auch die Anrainer im Grätzel“, so Schweizer abschließend.