1.06.18

ARBÖ und ARA Flugrettung heben ab sofort auch in Fresach ab

Die ARA Flugrettung und der Automobilklub ARBÖ intensivieren ihre Zusammenarbeit und schicken seit heute auch in Fresach in Kärnten einen Hubschrauber des Typs H 145 zu Rettungseinsätzen.

Nachdem vor wenigen Wochen in Reutte in Tirol die Zusammenarbeit offiziell verkündet und gestartet wurde, folgt mit 1. Juni die Erweiterung der Kooperation der beiden Einsatzorganisationen. Heute wurde in Fresach in Kärnten im Beisein von Dr. Peter Ambrozy, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes - Landesverband Kärnten, Dr. Beate Prettner, Landeshauptmann-Stellvertreterin Kärntens und Reinhart Rohr, Präsident des Kärntner Landtages, ein neuer Hubschrauber des Typs H 145 in Dienst gestellt und gleichzeitig die intensivere Zusammenarbeit von ARBÖ und ARA Flugrettung besiegelt. Zum Zeichen dafür wird auch der in Kärnten stationierte Hubschrauber das ARBÖ-Logo zieren.

„Ich freue mich sehr, dass der ARBÖ auch in Kärnten mit der ARA Flugrettung die optimale Versorgung in punkto Sicherheit anbieten kann. Die Zusammenarbeit entwickelt sich extrem positiv, weshalb wir nach Reutte nun eben schon den zweiten Standort haben, an dem ein ARBÖ-Hubschrauber  stationiert ist“, freut sich Dr. Peter Rezar, Präsident des ARBÖ, anlässlich der offiziellen Indienststellung des neuen Hubschraubers. Ebenso positiv sieht es Andreas Griesser, stellvertretender Geschäftsführer der ARA Flugrettung: „Die Kooperation zwischen der ARA Flugrettung GmbH und dem ARBÖ ist eine strategische Neuausrichtung beider Organisationen für Menschen, die in Not geraten sind und Hilfe benötigen. Die Mitarbeiter beider Unternehmen leisten jeden Tag hochprofessionelle Arbeit und sind motiviert für die uns anvertrauten Aufgaben. Das gemeinsame Ziel in den nächsten Monate ist unter anderem die Realisierung eines weiteren Standortes in der Steiermark sowie der kontinuierliche Ausbau unserer beider Geschäftsfelder, welche unsere bisherigen Kernaufgaben deutlich ergänzen werden. Wir freuen uns auf die weitere, konstruktive Zusammenarbeit mit dem ARBÖ.“

Die Hubschrauberrettung ist ein wesentlicher Bestandteil des ARBÖ-Sicherheits-Passes, mit dem Mitgliedern der Rundum-Schutz für Reise und Mobilität geboten wird. Der ARBÖ hat nun künftig einen starken Partner an der Hand, der in Kärnten und Tirol für seine Kompetenz in der Flugrettung und Windenrettung geschätzt wird. Dafür kommt mit dem H 145 ein hochmodernes Fluggerät zum Einsatz. Die H 145 ist für Einsätze in der Flugrettung und für den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken optimal geeignet. Darüber hinaus ist die Maschine voll nachtflugtauglich und verfügt über ein großes Platzangebot. Auch für alpine Einsätze mit der Rettungswinde ist die leistungsstarke Maschine prädestiniert. Ein Alleinstellungsmerkmal ist zudem die Gewichtszulassung der Trage: Es können Patienten bis zu 250 kg Körpergewicht geflogen werden – bislang sind bis zu 120 kg in der österreichischen Flugrettung die Regel.

Mit dem neuen Standort bündeln die beiden Einsatzorganisationen ihre jeweiligen Stärken: Der ARBÖ vertritt als Automobilklub 400.000 Mitglieder, die ein Höchstmaß an Sicherheit verlangen. „Auf der Straße und im Pannenfall gewährleisten wir dies seit mehr als 50 Jahren. Durch die Kooperation mit der ARA gehen wir seit kurzem nun auch in die Luft und bieten unseren Mitgliedern bei einem medizinischen Notfall die beste Betreuung“, so Dr. Peter Rezar anlässlich der Indienststellung.