Dem Stau entgehen: Staumeldungen, Ausweichrouten und Tipps aktuell


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Wie immer gilt: Wer Staus, stundenlange Verzögerungen und den damit verbunden Ärger und Streß vermeiden will, sollte atypisch reisen.

Monatsvorschau Februar 2017

 

 

Der Februar als  Staumonat  bedingt durch die Semesterferien, Biathlon-WM und einige Veranstaltungen

 

Der Februar gilt unter Experten nicht zu Unrecht als Wochenend-Stau-Monat. Die  Hauptursache liegt  im Jahr 2017 in den einwöchigen Semesterferien in allen neun österreichischen Bundesländern, den deutschen Bundesländern Bayern, Saarland, den Niederlanden, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Aber auch die Biathlon-WM in Hochfilzen und das Air+Style sowie zahlreiche Veranstaltungen in den größten Veranstaltungshallen in Österreich.

 

Am ersten Februar-Wochenende starten die Schülerinnen und Schüler in Wien und Niederösterreich sowie Teilen der Slowakei und der Tschechischen Republik in die langerwarteten Semesterferien. Wie auch an den folgenden  Wochenenden wird der Samstag der Hauptreise- und damit Stau-Tag. Eng wird es von den Morgenstunden bis in den späten Nachmittag auf den Transitstrecken in Salzburg, Tirol und Vorarlberg, sowie teilweise in Ostösterreich. Die ARBÖ-Verkehrsexperten haben eine kleine, feine Auswahl der wahrscheinlichsten Staustrecken in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt:

 

Arlbergschnellstraße (S16) zwischen dem Arlbergtunnel und Bludenz (Vorarlberg)

Fernpassstraße (B179) im gesamten Verlauf (Tirol)

Inntalautobahn (A12) vor den Ausfahrten zu den Skitälern und Großraum Innsbruck sowie rund um Kufstein (Tirol) 

Semmeringschnellstraße (S6) zwischen Maria Schutz und Spital am Semmering (Niederösterreich/Steiermark) 

Tauernautobahn (A10) zwischen Salzburg und Knoten Ennstal (Salzburg)

Westautobahn (A1) im Großraum Salzburg (Salzburg) 

Zillertalstraße (B169) vor dem Bretfalltunnel (Tirol) 

 

Vor allem vor dem Lermoosertunnel und vor dem Grenztunnel Vils/Füssen auf der B179, aber auch vor dem Brettfalltunnel auf der B169  sollten - oder besser müssen - sich Autofahrer auf Blockabfertigung einstellen. Die Autobahngrenzen Kufstein/Kiefersfelden in Tirol und Walserberg bei Salzburg werden ziemlich sicher zu Nadelöhren. Die Ausreise nach Deutschland kann je nach Kontrolldichte durchaus bis zu zwei  Stunden oder länger dauern. 

 

Am Freitag, 03.02., und Samstag, 04.02, findet in der Tiroler Landeshauptstadt, das schon traditionelle „Air+Style“ statt. Zum Kult-Contest werden an beiden Tagen zigtausende Zuschauer erwartet. Staus rund um das Veranstaltungsgelände werden nicht ausbleiben, da viele „Auswärtige  mit  dem eigenen Fahrzeug anreisen werden.  Vor allem auf der Burgenlandstraße, der Olypmiastraße und der Resselstraße, sowie vor der Autobahnabfahrt Innsbruck-Mitte auf der Inntalautobahn wird es speziell am Samstagnachmittag auch durch den Reiseverkehr stauen.

 

Am zweiten Wochenende gehen die Semesterferien im Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie einem Teil der Tschechischen Republik los. Für die Schülerinnen und Schüler, die am ersten Wochenende in die Ferien gestartet sind, heißt es „Ende der schulfreien Zeit“. Die Staupunkte werden sich am Samstag nicht wesentlich von denen vor einer Woche unterscheiden. Ab Sonntagnachmittag wird es zusätzlich noch auf den Stadteinfahrten von Wien und den Transitrouten in Niederösterreich, wie der Ostautobahn (A4), der Südautobahn (A2) und der Westautobahn (A1) zeitweise und abschnittsweise langsam weitergehen. 

 

Der Samstag im Februar bringt den Reiseverkehr durch den Ferienbeginn in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark sowie Teilen der Niederlande und das Ferienende unter anderem im  Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Auch hier gilt erneut: die Stau-Szenarien werden sich nicht wesentlich von denen an den vorangegangen Wochenenden unterscheiden. Das letzte Wochenende bringt durch den Ferien-Start in Bayern und Saarland einen „Reise-Samstag light“. 

 

Der sportliche Höhepunkt im Februar ist zweifelsohne die IBU-Biathlon-WM in Hochfilzen. Vom 08.02 bis 19.02 werden sich die Stars wie Martin Fourcarde, Ole Einar Bjoerndalen, Laura Dahlmeier oder Gabriela Koukalova mit den heimischen Größen rund um Dominik Landertinger oder Lisa Hauser  in insgesamt 11 Bewerben messen. Vor allem an den Wettkampftagen, die an den beiden Wochenenden jeweils von Donnerstag bis Sonntag stattfinden, werden zigtausende Fans den Athleten zujubeln und sie anfeuern. Vor allem an den Samstagen werden der Zuschauerandrang und der Reiseverkehr auf den  Hochkönigstraße (B164) zwischen Sankt Johann/Tirol und Leogang, der Inntaltautobahn (A12), der Lofererstraße (B178) und über das „kleine deutsche Eck“  für erhebliche Verzögerungen sorgen. 

 

 

Abbamania,  Reinhard Fendrich und Sascha Grammel sorgen für volle Hallen und Straßen

 

Der Februar ist gespickt mit Veranstaltungs-Höhepunkte. Sowohl ABBAMANIA als auch Rainhard Fendrich und der deutsche Comedian Sascha Grammel gastieren in Österreich. Den Auftakt macht der Comedian, Puppenspieler und Bauredner Sascha Grammel. Der Berliner gastiert mit seinem Programm „Ich find´s Lustig“ am Dienstag, 07.02 in der  Grazer Stadthalle. Einen Tag später, am 08.02. gibt er ein Gastspiel in der Linzer Tipsarena. Den Abschluss seiner Österreich-Tournee bilden die beiden Auftritt in der  Wiener Stadthalle am Donnerstag, 09.02 und Freitag. 10.02.  Einen Tag später kommen ABBA-Fans  ab 20 Uhr mit „Abbamania The Show“ auf ihre Kosten. Am Freitag, 17.02., gastiert ebenfalls ab 20 Uhr Rainhard Fendrich mit seiner „Schwarzoderweiss“-Tour in der Halle D der Wiener Stadthalle. 

 

Viele der Fans werden zu den jeweiligen Veranstaltungen laut Erfahrungen  mit dem eigenen  Fahrzeug anreisen. Die längsten Verzögerungen wird es rund um die Wiener Stadthalle geben. Einiges an Zeit mehr müssen Autofahrer auf der Felberstraße, Hütteldorfer Straße und dem Neubaugürtel, sowie den Straßen im Nibelungenviertel einplanen. Parkplätze werden bereits ein bis zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn Mangelware sein. Neben den Staus und der Parkplatzsuche kann auch die generelle Kurzparkzone, die  Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr, sowie  an Samstagen, Sonntagen und feiertags von 18 bis 22 Uhr gilt (und die Parkdauer auf 2 Stunden begrenzt), an den Nerven zehren. Als Parkplatzalternativen gelten die Märzparkgarage, die Stadthallengarage und die Garagen der Lugner-City.  Rund um die Linzertipsarena wird auf der Ziegeleistraße und der Rosseggerstraße einiges an Geduld  gefragt sein.  Auch in Graz sind Parkplätze rund um die Stadthalle bei Veranstaltungen erfahrungsgemäß schnell belegt.  Der ARBÖ-Tipp für alle Veranstaltungen: Steigen Sie soweit möglich bei der Ab- und Anreise auf die öffentlichen Verkehrsmittel um.

 
 

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