Südwest Friedhof erleichtert Körperbehinderten den Besuch


Seit Kurzem gibt es am Südwest Friedhof ein Schrankensystem mit externer Bezahlkassa, welches sich in der Nähe des Ausfahtschrankens befindet. Für den Fall, dass man als Körperbehinderter öfters ein- und ausfahren möchte, kann man nun bei der Verwaltung (Wundgasse 1A, Eingang Tor 8) einen Antrag ausfüllen und bekommt anschließend ein kostenloses Plastik-Ticket ausgehändigt, welches für 1 Jahr gültig ist. Das Ticket kann später jährlich verlängert werden.


Präsentation der ARBÖ Informationsbroschüre: „Möbilität für körperbehinderte Kraftfahrer“


Am 20. Mai 2014 präsentierte Hirtl im Industriezentrum NÖ Süd, in den Räumlichkeiten der Reha-Technik Matzka, die aktuelle Informationsbroschüre „Mobilität für körperbehinderte Kraftfahrer“, in der viel Wissenswertes zu finden ist.

Pepo Meia interviewte Roland Hirtl, der neuerdings auch Inkontinenzberatung anbietet, aber auch den Bürgermeister von Wiener Neudorf, Ing. Christian Wöhrleitner, der spontan sein Kommen zum "Tag der Offenen Tür" der Reha-Technik Matzka zusagte. Die Werkstatt der renommierten Reha-Firma übersiedelte unlängst von Wien-Währing in das Industriezentrum NÖ Süd bei Wiener Neudorf.


25 Jahre ARBÖ-Behindertenberatung: Rollstuhl für Noel (8)


Auch nach 25 Jahren sind der ARBÖ und Roland Hirtl nicht zu müde, um Kindern einen Glanz in die Augen zu malen. Dank der Firma MATZKA, die pünkltich zum 25 Jahr Jubiläum der ARBÖ-Behindertenberatung einmal mehr einem ganz besonderen Kind eine große Freude und Erleichterung bereitet. ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtl freut sich: "Als ich die Firma MATZKA über das Schicksal des achtjährigen Noel Giese informierte sagte diese sofort zu, einen kindergerechten Rolli bereitzustellen." Noel, der aufgrund eines Gendefektes an Muskelhypotonie leidet und deshalb nur sehr schwer gehen kann, freute sich sichtlich über den Rollstuhl, der ihm vergangenen Dienstag im Beisein seiner Eltern stolz übergeben wurde. "Er wollte gar nicht mehr heraus", so der ARBÖ-Behindertenberater.

Roland Hirtl, ehemaliger ARBÖ-Pannenfahrer, sitzt nach einem Unfall 1986 im Rollstuhl und engagiert sich gerade deshalb für die Anliegen und Probleme von Menschen mit Behinderungen. "Wir haben im Laufe unserer Geschichte bereits Tausenden Behinderten helfen können", so Hirtl. Der Berater für körperbehinderte Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer des ARBÖ, beantwortet gerne alle Fragen zum Thema "Behinderung und Lenken eines KFZ".


Erreichbar ist Roland Hirtl persönlich oder telefonisch:

- jeden ersten Montag im Monat im ARBÖ-Landeszentrum Eisenstadt, Siegfried Marcus-Straße 4, zwischen 14:00 und 16:00 Uhr

- in NÖ Wr. Neudorf im IZ NÖ Süd Strass 2, Obj. M2 bei Rehatechnik Matzka (nach Terminvereinbarung)

- Telefon: +43 664 60123218, unter +43 699 18912218 bzw. +43 (1) 89121218

- oder per Mail an roland.hirtl@arboe.at.


ARBÖ-Broschüre:

"Mobilität für körperbehinderte Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer"

Für alle Mitglieder gibt es die ARBÖ Broschüre für körperbehinderte Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer in allen Prüfzentren des ARBÖ und hier zum Downloaden. In dieser Broschüre sind alle rechtlichen Vorschriften für körperbehinderte Führerscheinwerber sowie Informationen über Förderungen, Behördenwege etc., zusammengefasst.

Leih-Rolli sichert Mobilität rund um die Uhr

Foto: ARBÖ/Henisch

Von links nach rechts:
Ulrike Königsberger-Ludwig (Abgeordneten zum Nationalrat und Behindertensprecherin der SPÖ), Ing. Hermann Klein (Präsident des ARBÖ-Wien), Ilir Rustemi (ARBÖ-Pannenfahrer), Karl Grünberg (Rehatechnik Matzka), Roland Hirtl (ARBÖ-Behindertenberater)

Als neues Service für körperbehinderte Menschen stellt der ARBÖ-Wien künftig einen Leih-Rollstuhl zur Verfügung. "Sobald unsere Pannenfahrerfeststellen, dass ein Rollstuhl nicht mehr fahrtüchtig ist, kann der Leih-Rolli gratis angefordert werden", freut sich Ing. Hermann Klein, Präsident des ARBÖ-Wien bei der Übergabe des neuen Geräts.


Auf Problematik durch Praxis aufmerksam geworden

Eingefädelt hat das Ganze der rührige Behindertenberater des ARBÖ, Roland Hirtl gemeinsam mit der Abgeordneten zum Nationalrat und Behindertensprecherin der SPÖ, Ulrike Königsberger-Ludwig. Roland Hirtl ist in seiner täglichen Beraterarbeit für den ARBÖ auf diese Problematik gestoßen, die sich in der Praxis für die Betroffenen zu einer fast unüberwindbare Hürde auswachsen kann. Nationalratsabgeordnete. Ulrike Königsberger-Ludwig hatte eine Idee und vernetzte den ARBÖ-Behindertenberater mit der Rehatechnik Matzka. Firmenchef Walter Matzka stellte dem ARBÖ-Wien den neuen Leihrolli prompt zur Verfügung. "So können wir die Mobilität von  körperbehinderten Menschen besser als bisher sicherstellen", ist Hirtl überzeugt.


Leihrollstuhl verfügbar in Wien und Wien-Umgebung

Der Rollstuhl wird ARBÖ-Mitgliedern in Wien und Wien-Umgebung - je nach Verfügbarkeit - gratis zur Verfügung gestellt. Die Leihdauer ist mit maximal drei Tagen begrenzt. Der Leih-Rolli steht täglich rund um die Uhr zur Verfügung und kann über den ARBÖ-Pannen-Notruf 1-2-3 angefordert werden.

Parken beim Wilhelminen-Spital / Wien

Wenn jemand im Wilhelminen-Spital einen Patienten besucht und einen Parkausweis für Behinderte / §29b hat, so sind alle Schwestern in den Abteilungen verpflichtet, den Ausweisinhaber ein Ausfahrtsticket auszuhändigen.

(Quelle: Ombudsstelle Post WIL. Frau Barbara Gross)

Handbike der Firma MATZKA Rehatechnik an ARBÖ verliehen

von links nach rechts: Thomas Kern, Rollstuhltechniker der Firma MATZKA Rehatechnik, Peter Stuppacher, ARBÖ-Generalsekretär, Roland Hirtl, ARBÖ-Behindertenberater und Tester des Handbikes

Zum „Biken“ braucht es nicht immer zwei gesunde Beine, auch mit Händen kann man ein waschechtes Bike betreiben, ist man seit gestern beim ARBÖ überzeugt. Die Firma MATZKA Rehatechnik übergab im Beisein von ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher und ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtl ein Handbike zum Testen.

Es ist anfangs ein komisches Gefühl, man weiß im ersten Moment nicht wirklich, wie man vorwärts und rückwärts kommt, aber nach ein paar Minuten Übung fährt man das Handbike ohne Probleme“, so Roland Hirtl. Das Handbike ist ideal für gehbehinderte Menschen, die viel an der frischen Luft verbringen und dabei Sport betreiben wollen. „Es ist ja nur der Lenkaufsatz und das Vorderrad, welches durch ein Gestänge gehalten und am eigenen Rollstuhl angebracht wird. Daher ist es leicht zu montieren und auch das Verladen ins Auto ist keine Hexerei“, erklärt der ARBÖ-Tester.

Handbikes für gehbehinderte Menschen gibt es in allen nur erdenklichen Variationen. Für Sportler unter anderem mit 27-Gang-Shimano-Schaltung (!), zum Einkaufen mit Elektroantrieb, oder als Tandem – ideal für Kinder, die damit mit dem eigenen Rollstuhl problemlos an Radausfahrten teilnehmen können.

FAZIT: Das Bike, das mit den Armen betrieben wird, ist eine tolle Chance für gehbehinderte Menschen, ihre Mobilität auch in der Freizeit auszuleben. Der „Spaßfaktor“ ist hoch und ein rasches Vorwärtskommen garantiert, so Roland Hirtl vom ARBÖ.

Barrierefreie Ferienwohnungen

Appartement Vive Diem – Familie Promberger

Unbeschwerlicher Urlaub mit Blick auf den hohen Dachstein in Haus/E bei Schladming: Im Wander- und Wintersportparadies der Region Schladming-Dachstein sind, angefangen vom Aufstieg auf den fast 3.000 Meter hohen Dachstein über den Besuch von kleinen Städten und mehreren Sehenswürdigkeiten bis zu Wanderungen in der schönen Umgebung, viele Angebote für unbeschwerte Erholung vorhanden.

Die Ferien-Appartements der Familie Promberger (Vive Diem) bieten zudem die Möglichkeit, dass dieser Urlaub auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen unbeschwerlich ist.

Die rund 70 Quadratmeter großen Appartements sind behindertengerecht und für Gäste mit Rollstuhl optimal ausgestattet. Details dazu sowie zur reichhaltigen Ausstattung, dem beheizten Hallenbad und der hauseigenen Sauna können auf der Internetseite www.schladming-ferienwohnung.at nachgelesen werden.


Barrierefrei Urlauben „Vive Diem“
Familie Promberger
Lehen 16, A-Haus im Ennstal
Tel. 0043 3686 30 999 / Fax 0043 3686 30 9999
E-Mail: info@schladming-ferienwohnung.at
Web: www.schladming-ferienwohnung.at

Umwelt-Fahrverbots-Regelungen in Europa

In allen EU-Ländern mit Umweltzonen sind Kraftfahrzeuglenker, die Inhaber eines EU-Parkausweises für Behinderte sind, ausgenommen.

Mehr Informationen zur Umweltplakette in Deutschland

ARBÖ-Behindertenberater half: Strafmandat trotz EU-Parkausweis für Behinderte

In Spanien ausgestellt - in Vösendorf nicht gültig?

Familie Kastner wohnte in Spanien. Die 7-jährige Tochter Kerstin ist gehbehindert und braucht einen Rollstuhl. Da Rollstuhlfahrer einen möglichst breiten Parkplatz brauchen, um gut ins Auto und wieder herauszukommen, beantragte Familie Kasten damals vor Ort in Spanien einen EU-Parkausweis für Behinderte.

Zurück in Österreich gab es jedoch eine böse Überraschung: Am Parkplatz eines großen Shopping-Centers in Vösendorf parkte Familie Kastner ihr Fahrzeug auf einem Behindertenparkplatz, um Einkaufen zu gehen. Der europaweit gültige Ausweis wurde ordnungsgemäß gut sichtbar auf das Armaturenbrett gelegt. Als die Familie retour kam, fanden sie ein Strafmandat an der Windschutzscheibe, ausgestellt wegen unerlaubten Parkens. Familie Kastner wandte sich verwundert an die örtliche Polizei in Vösendorf - doch dort hieß es: "Dieser Ausweis gilt hier nicht. Er ist auf spanisch!"

Familie Kastner rief sofort Roland Hirtl zu Hilfe. Der erfahrene ARBÖ-Behindertenberater klärte rasch die rechtliche Situation und die ungerechtfertigte Strafe wurde erlassen. "Es ist unverständlich, dass willkürlich Strafmandate ausstellt werden, ohne über rechtliche Hintergründe Bescheid zu wissen. Löblich ist allerdings, dass die Behörden vor Ort rasch reagiert haben. Nach einer Entschuldigung ist die Sache jetzt endgültig vom Tisch", freut sich Hirtl für Familie Kastner.

 

Behindertenberatung mit jahrelangem Erfolg

Mobilität für alle


Egal ob Beruf oder Freizeit: Mobilität ist wichtig. Gerade für mobilitätseingeschränkte Menschen aufgrund eines persönlichen Handicaps ist daher oft ein eigenes Kfz die einzige Möglichkeit an dieser Mobilität teilzuhaben, um nicht beruflich oder gesellschaftlich abgeschnitten zu sein.

Seit vielen Jahren bietet der ARBÖ im Generalsekretariat eine eigene Beratung für Kraftfahrzeuglenker mit Handicap an. Der Behindertenberater des ARBÖ, Roland Hirtl, steht jeden Donnerstag von 13 bis 17 Uhr im Generalsekretariat, 1150 Wien, Mariahilfer Straße 180, persönlich oder telefonisch zur Verfügung und beantwortet alle Fragen zum Thema "Behinderung und Lenken eines Kfz.


Jubiläum im Burgenland

Seit über einem Jahr berät Roland Hirtl mobilitätseingeschränkte Menschen  auch beim ARBÖ Burgenland im Landesprüfzentrum Eisenstadt, jeden ersten Montag im Monat.

Um die Beratung flexibel und unbürokratisch zu gestalten, werden Beratungsgespräche außerhalb der fixen „Sprechstunde“ wahrgenommen. Treffen in Kaffeehäusern oder bei Kunden zu Hause sind ebenso eine Selbstverständlichkeit wie die unzähligen Telefonate.

Hirtl zieht nach einem Jahr Burgenland ein Resumé: „Die Bilanz nach einem Jahr zeigt, die Beratung im Burgenland war notwendig. Da die Anfragen und Probleme immer vielfältiger und größer werden, war es wichtig, die persönlichen Beratungen anzubieten. Im direkten Kontakt mit körperbehinderten Kraftfahrern konnte ich zahlreiche Probleme lösen.“

In den vergangenen zwölf Monaten hat es rund 30 Beratungsgespräche im ARBÖ-Landesprüfzentrum gegeben und mehr als 100 weitere Gespräche mit KundInnen in Lokalen oder bei Hausbesuchen und natürlich unzählige Telefonate. Wenn nötig, wurden KundInnen über Wochen und Monate betreut.
Hirtl: „Die häufigsten Fragen bezogen sich auf den Erhalt des Führerscheines, Kfz-Umbauten und Förderungen für Kfz-Lenker mit Handicap. Wichtig war auch, die gesetzlichen Vorschriften weiterzugeben.“

"euro-key" für Behinderten-Toiletten

Personen mit einem gültigen Behindertenpass oder einem gültigen Parkausweis für Behinderte / §29b können bei der ÖAR (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabiltation einen "euro-key" (Schlüssel für Behinderten-Toiletten) anfordern.

 

Detaillierte Infos zum "euro-key" finden Sie hier

Handbikes gelten als Fahrräder

Gemäß § 2 Z 22 StVO ist auszugehen, dass Handbikes (eine Art mehrspuriges Fahrrad, das mit Handkraft angetrieben wird) laut Gesetz als Fahrräder gelten. Daher kommen für Handbikes auch die Bestimmungen für Fahrräder zur Geltung. Eine Verwendung auf öffentlichen Straßen ist somit zulässig.

 

Befreiung von Parkgebühren

Behinderte Menschen, die einen Parkausweis für Behinderte / §29b besitzen und ein Fahrzeug selbst lenken, dürfen in Kurzparkzonen ohne Entrichtung der Parkgebühren oder ohne das Anbringen einer Parkscheibe parken. Auf jeden Fall ist das Auto dementsprechend zu kennzeichnen.

Hinweis: Gehbehinderte Menschen, die von einer nichtbehinderten Person gefahren werden, sind nicht automatisch in ganz Österreich von der Parkometerabgabe befreit. Hier gelten bundesländerspezifische Regelungen. (Info laut Help-Redaktion/ www.help.gv.at)

Parkausweis für Behinderte / §29b

Dieser Ausweis berechtigt dauernd stark gehbehinderte Personen zu:

  • Parken auf Behindertenparkplätzen
  • Zeitlich unbeschränktes und gebührenfreies Abstellen des Kraftfahrzeuges in Kurzparkzonen
  • Parken in Fußgängerzonen während der Dauer der erlaubten Ladetätigkeit
  • Kurzfristiges Halten in Halteverboten zum Ein- und Aussteigen

 

Zuständig für den Parkausweis für Behinderte / §29b:

Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen - Bundessozialamt
1010 Wien, Babenbergerstraße 5
Tel: 05 99 88
E-Mail: bundessozialamt@basb.gv.at

 

Informationen rund um den Parkausweis für Behinderte / §29b (Kosten, Online-Ansuchen u.ä.) erhalten Sie hier

 
Kontakt für den Antrag auf einen Behindertertenparkplatz in Wien bei der Infoline für Straße und Verkehr: 01/955 59

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Rückfragehinweis

Beratung für körperbehinderte Kraftfahrer
Roland Hirtl

0664/60 123 218 oder 0699/18912218 bzw. 01/891 21-218
Roland.Hirtl@arboe.at