25.05.18

Motorsport vom Feinsten im oberösterreichischen „Monte Carlo“ des Autoslalom-Sports

Der Autoslalom-Staatsmeisterschaftslauf des ARBÖ-Team Steyr war auch heuer ein Mega-Event

Gerhard Kronsteiner vom ARBÖ-Team Steyr im SIMCA Rallye III

Ehrengast Markus Tumler im modifizierten Fiat 126

Das ARBÖ-Team rund um den sportlichen Leiter Alfred Feldhofer veranstaltete heuer zum fünften Mal einen Lauf zur österreichischen Automobil Slalom Staatsmeisterschaft. Bei perfektem Slalomwetter bekamen die Zuschauer das, wofür sie gekommen waren: Motorsport vom Feinsten.

 

Wie bereits im vergangenen Jahr lockte der Slalom-Lauf in Steyr einen prominenten Gast an den Start. Heuer war das kein Geringerer als der amtierende, mehrfache Meister aus Südtirol: Markus Tumler zeigte mit seinem selbst umgebauten Rennauto Slalomsport der Extraklasse. Die vielen Zuschauer in Steyrs „Monte Carlo“ waren sichtlich begeistert.

 

Ein kleiner Wermutstropfen für das ARBÖ-Team: Leider konnten nicht alle acht ARBÖ-Fahrer zeigen was, sie drauf haben. Es war der Tag der gebrochenen Halbachsen. Gleich im ersten Wertungslauf erwischte es Gerhard Nell: Beim Anbremsen zur ersten Kehre brach das linke äußere Antriebsgelenk. Da sich Alfred Feldhofer das Auto mit ihm teilt, war auch der sportliche Leiter zum Zuschauen verurteilt. Der zweite Ausfall betraf Robert Breitfelder, ebenfalls wegen eines Bruches der linken Halbachse. Und zu guter Letzt musste auch noch ARBÖ-Team Steyr Urgestein Franz Wirleitner vom Slalomplatz „gezogen“ werden.

 

Jene, die von technischen Gebrechen verschont blieben, konnten aber sportlich wieder voll überzeugen: Gerald Lainerberger startet in der Division II Sport bis 1400 ccm. Mit drei sehr guten, relativ gleichmäßigen Läufen belegte er in der Endabrechnung den tollen 2. Platz. Ebenso erging es Christian Sachsenhofer in seinem Renault 5 und Anton Hinterplattner mit seinem Mitsubishi: Jeweils Platz zwei mit super Zeiten im Klassement. Der rote Blitz aus Steyr, Gerhard Kronsteiner mit seinem super schnellen Simca Rally III holte zu guter Letzt die Kohlen noch aus dem Feuer. Er bezwang in einem packenden Finale einen seiner schärfsten Rivalen und holte sich den hoch verdienten Sieg.

 

Neben einer toll organisierten Veranstaltung bei perfektem Slalomwetter gab es dieses Jahr auch ein besonderes Jubiläum zu feiern: Sportleiter Alfred Feldhofer ist bereits das 30. Jahr erfolgreich in seinem Amt tätig.  Unter seiner Leitung konnte das ARBÖ-Team nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch auf ganzer Linie überzeugen: Neben den unzähligen Erfolgen, die das Team in den vergangenen Jahren zu feiern hatte, entwickelte sich der Autoslalom-Lauf in Steyr zu einem Fixpunkt in der österreichischen Autoslalom-Szene. Die Zuschauerzahlen und die Begeisterung für diesen Event wachsen von Jahr zu Jahr.

Alfred Feldhofer zeigt sich stolz, aber bescheiden: „das ist sicherlich nicht allein nur mein Verdienst, sondern wir alle - als TEAM – haben den Motorsport in Steyr zu dem gemacht, was er heute ist.“