2.11.16

Weiße Kreuze zu Allerheiligen

Kampf den Unfall-Ursachen: Überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung am Steuer

Herr Franz Schauer, Funktionär vom OK Waizenkirchen

Mit der traditionsreichen Allerseelen-Aktion "Weiße Kreuze" gedenkt der ARBÖ der Verkehrstoten und richtet zugleich einen eindringlichen Appell an die Autofahrer. "Sich anzuschnallen und die Geschwindigkeit der Witterung, sowie dem Verkehr anzupassen sollte immer im Vordergrund stehen. Denn Hauptursache der Unfälle sind nach wie vor eine nicht angepasste Geschwindigkeit und Ablenkung, primär durch Smartphones", gibt ARBÖ Oberösterreich Landesgeschäftsführer Thomas Harruk zu bedenken. "Auch Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt und ist leider nach wie vor immer wieder Grund für schwere Unfälle", so Harruk.

 

Gerade 2016 erwies sich als unglückliches Jahr: Zwischen Jänner und 16. Oktober 2016 verunglückten auf Oberösterreichs Straßen 73 Menschen tödlich – mehr als im selben Betrachtungszeitraum der Vorjahre. Hinzu kommt, dass die herbstlichen Witterungsbedingungen  von AutofahrerInnen ohnedies erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht erfordern.

 

Rund um Allerseelen stellen engagierte, ehrenamtliche ARBÖ-Funktionäre  daher weiße Kreuze mit der Innschrift "Wir gedenken und mahnen" am Rande von Straßenstellen auf, an denen besonders viele oder Unfälle mit tödlichem Ausgang passiert sind. „Wir hoffen, damit auf das Verhalten der VerkehrsteilnehmerInnen positiv einwirken zu können“,  so Franz Schauer, Funktionär der ARBÖ Ortsgruppe Waizenkirchen (Foto).

 

In 2016 wurden von 12 verschiedenen ARBÖ Ortsklubs insgesamt 114 weiße Kreuze aufgestellt. Der Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf den Gemeinden Alberndorf, Bad Ischl, Bad Goisern, Bad Wimsbach, Gmunden, Grieskirchen, Krenglbach, Losenstein, Niederneukirchen, Pichl bei Wels, Reichraming, Ternberg, Waizenkirchen und Wels.