21.08.18

Rechts abbiegen bei Rot braucht klare Regelung

„Rechts abbiegen bei Rot“ darf die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer nicht gefährden.

Der ARBÖ begrüßt grundsätzlich alle Initiativen um den Individualverkehr zu bescheunigen. Mit dem in Kürze startenden Pilotversuch „Rechts abbiegen bei Rot“ wird eine weitere Maßnahme umgesetzt, die sinnlose Wartezeit und damit verbundene sinnlose Emissionen vermeiden soll. Dennoch hat für den Automobilklub die Verkehrssicherheit der schwächsten Straßenverkehrsteilnehmern oberste Priorität, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, bestätigt: „Eine derartige Maßnahme darf Fußgänger und Radfahrer nicht gefährden und es muss klare Vor- und Nachrrangregeln geben. Wir gehen aber davon aus, dass es künftig keine generelle Regelung geben wird, die „Rechts abbiegen bei Rot“ ermöglicht, sondern jeder Fall individuell und unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten beurteilt wird.“

Positiv bewertet der ARBÖ, dass diese Maßnahme im Rahmen eines Pilotversuchs nun erstmal getestet wird, bevor es zu einer österreichweiten Umsetzung kommen könnte. „Wichtig ist, dass nun alle Daten gesammelt werden, und auf Basis dieser Aufzeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt eine endgültige Entscheidung über eine mögliche Umsetzung getroffen wird“, führt Kumnig abschließend aus.