16.08.18

Auswirkungen des Brückeneinsturzes in Genua

Autofahrer müssen großräumig ausweichen

In Italien ist, wie aus den Medien bekannt, die Polcevera-Brücke in Genua teilweise aus bisher ungeklärter Ursache eingestürzt. Das Unglück forderte leider zahlreiche Todesopfer. Das Polcevera-Viadukt (auch Morandi-Brücke genannt) war Teil der A10 (Autostrada dei Fior), die nicht nur eine wichtige innerstädtische Verbindung ist, sondern auch ein Teil der Autobahn zwischen Genua und Savona. Von der vermutlich monatelangen Sperre sind auch zahlreiche Urlauber, die in Richtung italienische Rivera oder die französische Cote d´Azur wollen, betroffen.

Es gibt lokale Umleitungen, wie über die  A26 (Autostrada die Trafori) und die  D26  sowie die A7 (Autostrada Seravalle). Auf diesen Strecken wird es aber immer wieder zu kilometerlangen Staus kommen. Urlauber, die langen Verzögerungen ausweichen möchten, sollten dies eher großräumig tun.

Autofahrer, die aus dem Westen kommend in Richtung Ligurien wollen, können ab Tortona auf die A21 (Autostrada dei Vini) bis Alessandria und von dort auf die A26 in Richtung Genua fahren. Großräumiger kann man über Turin und die A6 (La Verdemare) in Richtung Savona.

Autofahrer, die aus dem Osten kommen in Richtung Küste wollen, sollten von Mailand auf der A35 (BreBeMi) bis Piacenza und dann auf der SP654 in Richtung Süden ausweichen. Großräumiger verläuft eine Ausweichroute bis Parma und dann über die SS62 in Richtung Mittelmeer.

 

Der Autobahnbetreiber „autostrade per l´italia“ gibt auf seiner Homepage (www.autostrade.it)  immer wieder aktuelle Bulletins zur Verkehrslage rund um die Brückensperre heraus. Diese sind leider nur  in italienischer Sprache verfügbar. Aktuelle Verkehrsinformationen über die Autobahnen in Italien, die von der Autostrade per l´italia verwaltet werden, können auch auf Englisch auf der Seite abgerufen werden.