3.08.18

Extreme Hitze: Dauereinsatz für Pannenfahrer!

Die „Hundstage“ bescherten den ARBÖ-Pannenhelfern mit rund 3.200 Hilfeleistungen die einsatzreichste Woche der bisherigen Sommersaison 2018.

Mit Temperaturen jenseits der 35-Grad-Marke zeigte der Sommer diese Woche sein wahres Gesicht. Was Wasserratten, Urlauber und Sonnenanbeter freut, brachte die ARBÖ-Pannenhelfer ganz schön ins schwitzen. Die Hitzeperiode sorgte beim Automobilklub nämlich für einen enormen Anstieg an Einsätzen, wie Matthias Eigl, Leiter des ARBÖ-Informationsdienstes, bestätigt: „Schon am vergangenen Wochenende hatten wir mit 400 Ausfahrten um rund 30 Prozent mehr Einsätze. Richtig heftig wurde es aber ab Montag. Innerhalb der vergangenen fünf Werktage haben wir insgesamt rund 3.200 Einsätzen ganz Österreich absolviert, was einer Steigerung von 35 Prozent entspricht. Streikende Batterien, Reifenschäden aber auch überhitzte Kühlersysteme waren die häufigsten Einsatzursachen.“ Aber auch das Thema Falschtanken ist bei extremer Hitze öfter der Grund für einen unfreiwilligen Stopp an der Tankstelle.π

Extrem hohe Temperaturen sind für Batterien ebenso schädlich, wie extreme Minusgrade im Winter. Erich Groiss, technischer Koordinator beim ARBÖ: „Durch die enorme Hitze kommt es in den Batteriezellen zum Kurzschluss. Außerdem ist die Selbstentladung der Batterie ungleich höher, als bei kühlerem Wetter.“ Ein Batteriecheck im ARBÖ-Prüfzentrum untersucht übrigens die Leistungsfähigkeit der Batterie, wodurch böse Überraschungen vermieden werden können.

Zudem sollte gerade vor längeren Fahrten der Luftdruck in den Reifen angepasst, also erhöht, werden. Durch das zusätzliche Gewicht des Gepäcks und der Mitreisenden erhöht sich die Auflagefläche des Reifens. Daher überhitzt der Pneu, was zu einem Reifenplatzer führen kann.