4.04.18

Pannenstreifenfreigabe für Autobahnteilstücke sinnvoll

Der ARBÖ begrüßt grundsätzlich das Vorhaben von Verkehrsminister Hofer den Verkehr zu beschleunigen und bekannte Stauhotspots zu entschärfen.

Ab Juli soll der Pannenstreifen im Falle von Stau für Kraftfahrzeuge befahrbar werden. Vorab wird dieses Projekt auf dem Teilstück zwischen Schwechat und Simmering an der östlichen Stadtgrenze von Wien umgesetzt. Der ARBÖ befürwortet dieses Vorhaben grundsätzlich, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ausführt: „Wenn es die Verkehrslage erfordert und die Sicherheit nicht gefährdet wird, ist die Öffnung der Pannenstreifen sehr zu begrüßen, da so notwendige Kapazitäten geschaffen werden, die sonst ungenutzt wären. Wir sehen dieses Vorhaben als positiv an.“

Dennoch darf ein derartiges Projekt nicht dazu führen, dass der Autobahnbau und Ausbau des hochrangigen Straßennetzes eingestellt wird, wie Kumnig abschließend ausführt: „Dies kann nur eine zusätzliche Möglichkeit sein, den Verkehr dort zu beschleunigen und Stauhotspots zu entschärfen, wo aufgrund von Platzproblemen keine dritte Fahrspur errichtet werden kann. Grundsätzlich ist eine vollwertige dritte Fahrspur erstrebenswert und sinnvoller und es muss auch weiterhin Pannenstreifen geben.“