13.11.17

ARBÖ safe2school

Kostenlose Verkehrserziehung in Salzburg.

BEVOR EIN MOPEDUNDFALL PASSIERT: Ein Erfolgskonzept aus Tirol ist nun ebenfalls in Salzburg kostenlos verfügbar: ARBÖ Experte Philipp Riccabona tourt mit dem von ihm entwickelten Programm der Verkehrserziehung quer durch Salzburg. Die positive Beeinflussung der Verkehrssicherheit im Kindes- und Jugendalter ist die maßgebende Zielsetzung des ARBÖ.

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Mit dem ersten eigenen Moped eröffnet sich für unsere Jugend ein neues Gefühl von Freiheit und Selbständigkeit. Die Entwicklung zum motorisierten Fahrer ist für junge Menschen heute zu einer bedeutenden Übergangssituation vom Jugendlichen zum Erwachsenen geworden. Diesen positiv assoziierten Aspekten einer tendenziell früher einsetzenden, motorisierten Mobilitätsverwirklichung steht jedoch zweifelsohne das erhöhte Unfallrisiko gerade im Jugendalter gegenüber.

Die veröffentlichten Daten der Bundesanstalt Statistik Austria verdeutlichen hierbei das hohe Unfallpotential der jungen Fahrer: Im Vergleich zur Gesamtrate der verunglückten Mopedlenker verunglücken Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren überproportional häufig auf Österreichs Straßen.

In der Unfallforschung ist seit jeher bekannt, dass sich im Jugendalter das jugendspezifische Risikoverhalten mit dem Anfängerrisiko bei der Teilnahme am Straßenverkehr vermischt. Die Anfängerrisiken treten vor allem bei jungen Fahranfängern auf. Darüber hinaus ist insbesondere das alterstypische Risikoverhalten als eine markante Gefährdungsgröße zu sehen.

ARBÖ safe2school mit 4.000 Teilnehmern im Schuljahr fokussiert das jugendspezifische Risikoverhalten rund um die Mopedfahrt. Hierbei bietet Philipp Riccabona, Leiter der ARBÖ Mobilitätserziehung und Verkehrssicherheit, in Salzburg, Tirol und Vorarlberg Schulen ab der achten Schulstufe einen kostenlosen vierstündigen Workshop an, der deutlich über die klassische Verkehrssicherheitslehre hinausgeht. „Gerade  im Gespräch mit den Jugendlichen zeigt sich, dass die alkoholisierte Spritztour mit dem Moped oftmals verharmlost wird. Ebenso verhält es sich vielfach mit der Einstellung zum auffrisierten Moped“, erläutert Riccabona das fatale Bedingungsgefüge für einen Verkehrsunfall im Jugendalter und führt weiter an: „An einem Verkehrssicherheitstag werden bis zu 4 Klassen zeitgleich im Ausmaß von vier Unterrichtseinheiten in Form eines Stationenzirkels theorie- und praxisorientiert von mir und meinem Team auf unkonventionelle, aber sicherlich auf nachhaltige und qualitativ hochwertige Weise unterrichtet. Das positive Feedback seitens der Schulleitung und der im Projekt involvierten Schüler bestärken mich in meiner Schularbeit und der Entwicklung neuer Abschnitte im Programm“.

Der Schwerpunkt dieses ARBÖ Workshops liegt in der Vermittlung einprägsamer Fallbeispiele und praktischer Übungen (u.a. mit Rauschbrillen und Reaktionstests) wie wertvoller Informationen, die im interaktiven Austausch die Lebensumwelt der jungen Mopedfahrer fokussieren und die kritische Reflexion des eigenen Risikoverhaltens anstreben. Ganz im Sinne des Leitbildes des ARBÖ Workshops: „Bevor ein Mopedunfall passiert“!


 

Rückfragehinweis

Philipp Riccabona
Leiter ARBÖ safe2school,
Mobilitätserziehung und Verkehrssicherheit,
in Salzburg, Tirol und Vorarlberg

E-Mail
: philipp.riccabona@arboe.at