6.09.17

ARBÖ: Ja zu Grazer Tiefgaragenprojekt

Faire Preise durch Wettbewerb

Klaus Eichberger, Präsident des ARBÖ Steiermark und Walter Ferk, Vizepräsident des ARBÖ Steiermark

ARBÖ: Ja zu Grazer Tiefgaragenprojekt

  

Klaus Eichberger, Präsident des ARBÖ Steiermark, bezieht klar für das aktuelle Grazer Tiefgaragenprojekt am Eisernen Tor Stellung: „Sowohl für Einpendler im Berufsleben als auch für den Tourismus und natürlich für die Grazerinnen und Grazer selbst begrüßte der ARBÖ dieses Projekt. 

 

Im Lauf der letzten Jahr,“ so Eichberger, „ sind durch städteplanerische Maßnahmen – meist im Sinne des Öffentlichen Verkehrs – kontinuierlich Parkplätze weggefallen. Das hat aber nicht zu weniger Verkehr, sondern zu dauerhaftem Kreisen von motorisierten Parkplatzsuchern in der Innenstadt geführt. Ein Zustand, den es sowohl aus der Sicht des Umweltschutzes, wie auch vom Standpunkt der Verkehrssicherheit zu verbessern gilt.“ 

 

Den gewählten Standort hält Klaus Eichberger für gut, weil er sowohl leicht erreichbar als auch so zentral gelegen ist, dass vom Behördenweg über den Opern- und Restaurant-besuch bis zum Einkaufsbummel praktisch alle Aktivitäten in der inneren Stadt zu Fuß erledigt werden können: „Für mich eine positive Maßnahme zur Verringerung des Individualverkehrs im Grazer Zentrum, die sicher besser angenommen wird als Autofahrerschikanen nach Wiener Muster.“  

 

Auch die Tatsache, dass durch den Tiefbau praktisch kaum eine dauerhafte Beeinträchtigung des Stadtbildes entsteht, führt Klaus Eichberger positiv an.

 

Dem schließt sich auch der Vizepräsident des ARBÖ Steiermark, Walter Ferk, an, der aus seiner Erfahrung als Kommunalpolitiker vor allem zwei Dinge fordert: Umfassende Planung und Integration aller möglichen Mobilitätsvarianten von Öffis über E-Carsharing bis zum Fahrradverleih, aber auch besondere Sorgfalt bei der Vergabe an mögliche Betreiber: „Da sollte kein weiteres Grazer Tarif- und Garagenmonopol entstehen, sondern Mitbewerb mit scharf kalkulierten, fairen Preisen im Interesse der Kunden.“