21.08.17

Endlich Klarheit für Diesel-Fahrer!

Das morgige Gespräch zwischen Verkehrsminister Jörg Leichtfried und den österreichischen Automobilimporteuren muss endlich Klarheit für die Zukunft schaffen.

Für den Automobilklub ARBÖ kann das morgige Gespräch zwischen Verkehrsminister und Automobilindustrie nur ein Ziel haben, wie KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, ausführt: „Den betroffenen Dieselfahrern soll endlich klar und deutlich gesagt werden, wie es weitergeht und was jetzt passiert. Ständig nur von neuen Softwareupdates sprechen, mögliche Fahrverbote ankündigen und Angst schüren indem ein möglicher Verlust der Fahrzeugzulassung in den Raum gestellt wird, ist in keinster Weise konsumentenfreundlich sondern sorgt nur für Verunsicherung.“

Wie groß die Verunsicherung ist, zeigen die stetig steigenden Anrufe besorgter Mitglieder bei der ARBÖ-Hotline. „Jedenfalls“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig, „darf am Ende der Diskussion nicht herauskommen, dass die österreichischen Dieselfahrer die Rechnung für die Verfehlungen der Industrie bezahlen. Wie auch immer die Autohersteller die Abgasproblematik bei älteren Dieselfahrzeugen lösen, die Nachrüstung, muss die Industrie übernehmen. Dafür werden wir uns einsetzen, das sind wir unseren Mitgliedern schuldig.“

Zudem sollten Prämien geschaffen werden, die den Umstieg auf ein ökologisches Fahrzeug erleichtern. „In Österreich sind mehr als eine Million Dieselfahrzeuge unterwegs, die maximal die Euro 4-Norm erreichen. Wenn diese Fahrzeuge von der Straße verschwinden und gegen moderne, umweltfreundliche Autos getauscht werden, wäre dies eine nachhaltige Lösung für umweltfreundliche Mobilität. Allerdings darf eine derartige Maßnahem nicht zum Fahrverbot für diese älteren Fahrzeuge führen, da sich trotz einer Prämie Viele kein neues Auto leisten können“, so Kumnig abschließend.