1.06.17

ARBÖ lehnt kilometerabhängige Maut vehement ab!

Der von der EU-Kommission im EU Mobilitätspaket 1 angeführte Vorschlag zur Einführung einer kilometerabhängigen Maut ist nicht zu akzeptieren.

„Das heimische System funktioniert einwandfrei und bietet Autofahrern Kostensicherheit. Es ist nicht einzusehen, dass daran etwas geändert werden soll. Sozial schwache Personengruppen würde eine derartige Maßnahme übermäßig hart treffen“, wettert KommR Mag. Gerald Kumnig gegen diese „Schnappsidee“ der EU-Kommission. Nach deren Vorschlag sollte die Vignette durch ein System ersetzt werden, bei dem pro gefahrenen Kilometer Gebühren anfallen.

 

„Insbesondere für Pendler wäre dies eine enorme und untragbare Belastung. Diese Österreicherinnen und Österreicher müssten abermals tief in die Tasche greifen, damit sie zu ihrer Arbeitsstelle kommen. Scheinbar hat sich die EU derzeit auf die österreichischen Pendler eingeschossen. Zuerst gibt es grünes Licht für die deutsche Autobahnmaut und jetzt sollen die Autofahrer auch für die Benützung der heimischen Autobahnen mehr bezahlen“, ärgert sich KommR Kumnig.