9.05.17

Fahrspurreduktion: Getreidemarkt zeigt, was passiert!

Der Stauwahnsinn der vergangenen Tage entlang der Zweierlinie ist ein Beleg für die negativen Umwelt-Auswirkungen von Fahrspurreduktionen.

Geht es nach den Plänen der Grünen, ist die viel diskutierte Fahrspurreduktion am Getreidemarkt zugunsten eines Radweges nur der erste Schritt, die Autos aus der Stadt zu verbannen und den Individualverkehr zu vermiesen. Dass daraus endlos lange Staus inklusive enormer Umweltbelastungen entstehen, kümmert die verantwortlichen Politiker scheinbar wenig. „Geht man nämlich davon aus, dass ein Fahrzeug im Leerlauf pro Stunde bis zu einem Liter Treibstoff verbraucht, ergibt dies bei 1000 Autos, die auch nur 15 Minuten im Stau stehen, eine Summe 250 Liter Treibstoff, die in die Luft geblasen werden. “, so ARBÖ-Pressesprecher Sebastian Obrecht.

 Und genau diese Umweltbelastung nimmt die grüne Verkehrsstadträtin nicht nur beim Getreidemarkt in Kauf. „In den vergangenen Monaten wurden ständig neue Pläne bekannt, wo Fahrspuren reduziert werden sollen. Sämtliche Projekte, die sich auf wichtige Hauptsverkehrsrouten beziehen, fördern Staus und haben weder einen positiven Effekt auf die Umwelt, noch auf ein gedeihliches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer“, zeigt Günther Schweizer, ARBÖ Wien-Landesgeschäftsführer abschließend auf.