27.03.17

ARBÖ lehnt Dieselsteuer-Erhöhung strikt ab

Elf Steuererhöhungen in elf Jahren sind genug: Deshalb spricht sich der ARBÖ vehement gegen die Pläne von Umweltminister Rupprechter aus.

Mit knapp 14 Milliarden Euro Steuerleistung zählen die Autofahrer schon jetzt zu den Top-Steuerzahlern in Österreich. „Deshalb sind weitere Erhöhungen strikt abzulehnen. Viele Autofahrer haben sich einen verbrauchsarmen Diesel zugelegt, und werden jetzt möglichrerweise dafür bestraft“, führt KommR. Mag. Gerlad Kumnig, ARBÖ Generalsekretär, aus. Und letztlich würde sich auch der Staat selber bestrafen, weil durch den bei uns im Europavergleich günstigen Diesel-Preis tausende ausländische Autofahrer in Österreich tanken und so Millionen an Euros in den Staatshaushalt einzahlen.

 

„Statt Dieselfahrer zu bestrafen sollten lieber zusätzliche Anreize geschaffen werden, damit Autofahrer auf Elektroautos bzw. Plug-In-Fahrzeuge umsteigen. Die Ankaufsförderung von Minister Leichtfried ist ein erster positiver Schritt dazu. Nun könnten leicht Maßnahmen umgesetzt werden, die umweltfreundliche Individualmobilität möglich machen, wie beispielsweise kostenlose Parkmöglichkeiten in Park&Ride-Anlagen“, so KommR. Kumnig abschließend.