Unser Auto ist rauchfrei!

„Unser Auto ist rauchfrei!“- der ARBÖ unterstützt mit

 

Die vom Land Niederösterreich und der NÖ Gebietskrankenkasse ins Leben gerufene Aktion „Unser Auto ist rauchfrei“ wird gerne vom ARBÖ Niederösterreich unterstützt.

 

Der ARBÖ Niederösterreich ist mit 21 Prüfzentren in Niederösterreich vertreten. In all diesen Prüfzentren wird der ARBÖ Folder mit Aufklebern verteilen, die seine Mitglieder zu dieser Thematik sensibilisieren sollen. Gerade dem ARBÖ, als Vertreter aller Verkehrsteilnehmer in Punkto Verkehrssicherheit, liegt viel an dieser Aktion.

 

Zum einen führt Rauchen im Auto schneller zu Müdigkeit, weil die Sauerstoffversorgung im Gehirn sinkt, zum andern beeinträchtigt das Rauchen im Auto die Aufmerksamkeit des Fahrers oder der Fahrerin. Das sind natürlich gewichtige Themen in Punkto Vermeidung von Unfällen.

 

Der ARBÖ ist jedoch auch sehr im Bereich Sport und Verkehrserziehung für Kinder und Jugendliche engagiert. Da liegt es auf der Hand aufzuzeigen, dass besonders Kinder dem Passivrauchen im Auto nicht ausgeliefert sein dürfen. Gerade sie können sich am wenigsten wehren, da sie über das Risiko und der damit verbundenen Gefahr nicht Bescheid wissen. Ihnen ist nicht klar, dass eine verrauchte Umgebung das Risiko späterer gesundheitlicher Probleme, wie das Entstehen von Asthma, steigert.

 

Anstatt im Auto zur Zigarette zu greifen, werden wir unsere ARBÖ-Mitglieder motivieren, zu den leckeren zuckerfreien Pfefferminties zu greifen, die wir im Zuge dieser Aktion, neben den Foldern, auf unseren Prüfzentren austeilen werden.

 

Wir hoffen, dass der ARBÖ mit seiner Unterstützung zu dieser Aktion vielen Autofahrern eine Hilfe sein wird, einen Schritt in die richtige Richtung zu wählen.

 

 

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  St. Pölten, den 26. Jänner 2016

 

Kampagnenstart

„Unser Auto ist rauchfrei“

 

 

Landesrat Ing. Maurice Androsch

(NÖ Gesundheitsreferent)

 

GD Mag. Jan Pazourek

(NÖ Gebietskrankenkasse)

 

und

 

GF Franz Pfeiffer

(ARBÖ Niederösterreich)

 

 

LR Ing. Maurice Androsch, NÖ Gesundheitsreferent

 

Rauchen macht krank, mehr als 40 Krankheiten werden dadurch gefördert. Die gesundheitlichen Risiken des Rauchens sind hinlänglich bekannt. Aufklärungsbedarf herrscht aber rund um die Gefahren und Auswirkungen von Passivrauch bzw. des „Mitrauchens“ von Nichtrauchern. Besonders in kleinen Räumen kommt es zu überdurchschnittlicher Konzentration von gefährlichen Rauchinhaltsstoffen.

 

Die erste NÖ-weite Studie zum Thema Rauchverhalten hat gezeigt, dass

 

  • 25% der NiederösterreicherInnen rauchen, wobei Männer sowie die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen wesentlich mehr pro Tag rauchen.
  • 27% der unter 29-Jährigen beginnen bereits mit unter 15 Jahren zu rauchen. Die durchschnittliche Rauchdauer beträgt  20 Jahre.
  • 58% haben bereits versucht mit dem Rauchen aufzuhören.
  • 36% bereits mehrmals

 

„Ein Drittel aller Krankheiten ist durch das Rauchen bzw. das Mitrauchen induziert. Wenn es uns gelingt, hier erfolgreich anzusetzen und die Menschen weg vom Tabak und ähnlich Schädlichem zu bringen, wird der Gesundheitszustand unserer Bevölkerung massiv verbessert. Seit wenigen Tagen ist eine Novelle zum Tabakgesetz in Begutachtung, die auch E-Zigaretten und nikotinhaltige und nichtnikotinhaltige Produkte umfassen soll.“

 

„Ich habe zwischenzeitlich den Auftrag erteilt, eine Strategie zur Erhöhung der Zahl der Nichtraucher und Nichtraucherinnen in NÖ zu entwickeln und entsprechende konkrete Maßnahmen im Bundesland zu setzen. Eine dieser Maßnahmen ist die Aktion ‚Unser Auto ist rauchfrei‘, gemeinsam mit dem Rauchfrei Telefon der NÖ Gebietskrankenkasse und dem Autofahrerklub ARBÖ NÖ. Die Menschen verbringen sehr viel Zeit im Auto insbesondere am Weg zur Arbeit, vielfach dient das Fahrzeug auch als Arbeitsbehelf. Wir wollen gemeinsam auf die erhöhte Schadstoffkonzentration im Auto hinweisen. Ganz besonders gefährdet sind dabei unsere Kinder und Jugendlichen im Fahrzeug“, so Landesrat Androsch.

 

Aufmerksam machen, Problembewusstsein schaffen und Unterstützung anbieten, damit die Menschen nicht mehr zu Tabakwaren und Ähnlichem greifen.

 

Androsch: „Als Gesundheitsreferent des Landes NÖ und Vater eines Kleinkindes ist es mir ein persönliches Anliegen, die Prävention in diesem Sektor voranzutreiben und mitzuhelfen, dass Österreich nicht weiterhin in Sachen Nichtraucherschutz zum Schlusslicht Europas zählt.“

 

Mag. Jan Pazourek, Generaldirektor NÖGKK

 

Tabakrauch enthält mehr als 4 800 verschiedene Substanzen. 250 davon sind giftig, 90 krebserregend. Davon sind aber nicht nur Raucherinnen und Raucher betroffen: Jahr für Jahr sterben weltweit 600 000 Menschen infolge der Belastung durch Passivrauch. Ein Drittel davon sind Kinder.

 

Passivrauch: Kinder besonders empfindlich

„Die Konzentration der Schadstoffe, die durch das Zigarettenrauchen entstehen, ist in engen Räumen wie einem Pkw besonders hoch. Vor allem Kinder leiden darunter“, sagte der Generaldirektor der NÖ Gebietskrankenkasse, Mag. Jan Pazourek. Passivrauch enthält dieselben Schadstoffe wie Aktivrauch. Oft sogar in höherer Konzentration. Kinder reagieren besonders empfindlich darauf, da ihre Organe und ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt sind. „Die kurzfristigen Folgen können Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen sein. Langfristig leidet das Immunsystem der Mädchen und Buben darunter: Die Infektanfälligkeit wird größer, Mittelohrentzündungen können auftreten. Das Risiko, später an Asthma zu erkranken, steigt. Auch die Entwicklung von Karies wird gefördert“, sagte Pazourek. Untersuchungen zeigten, dass Kinder in einem Raum, in dem geraucht wird, innerhalb einer Stunde so viele Giftstoffe einatmen, als ob sie selbst eine Zigarette geraucht hätten.

 

Im Zigarettenrauch ist auch schädlicher Feinstaub enthalten. Eine britische Untersuchung ergab, dass die Feinstaubkonzentration in Autos bis zu 23-mal höher sein kann als in einer Bar! Die Belastung im Auto ist freilich nicht auf das herkömmliche Passivrauchen begrenzt: Die schädlichen Stoffe lagern sich im Wageninneren ab und werden nach und nach wieder an die Raumluft abgegeben. Das heißt: „Auch dann, wenn niemand aktiv raucht, sitzt man inmitten einer unsichtbaren Giftwolke“, sagte der NÖGKK-Generaldirektor.

Tabakrauch im Auto birgt aber noch andere Gefahren: „Rauchen am Steuer lenkt vom Verkehr ab und steigert das Unfallrisiko um das Dreifache“, erklärte Pazourek. „Rauchen beeinträchtigt die Aufmerksamkeit beim Fahren, macht müde – und hat fast die gleiche Wirkung auf Fahrerin und Fahrer wie Alkohol.“ Statistiken belegen, dass rauchende Lenkerinnen und Lenker fast doppelt so oft in Auffahrunfälle verwickelt sind wie nichtrauchende.

 

Rauchfrei Telefon der NÖGKK hilft beim Rauchstopp

Pazourek verwies auf die Hilfestellung des „Rauchfrei Telefons“ für all jene, die mit dem Rauchen aufhören wollen: „Das von der NÖGKK betriebene kostenlose „Rauchfrei Telefon“ ist aufgrund seiner individuellen Betreuung durch geschulte Psychologinnen besonders erfolgreich: Einem Drittel der Anruferinnen und Anrufer gelingt der Rauchstopp. Ein weiteres Drittel reduziert das Rauchen.“ Das „Rauchfrei Telefon“ ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr unter der Gratis-Telefonnummer 0800 810 013 erreichbar. Die Homepage www.rauchfrei.at liefert ein umfangreiches Info-Paket rund um den Rauchstopp. Eine eigene „Rauchfrei App“ auf www.rauchfreiapp.at unterstützt alle Android- und iOS-User zusätzlich in der schwierigen Zeit des Abgewöhnens.

 

GF Franz Pfeiffer, Landesgeschäftsführer ARBÖ NÖ

 

„Unser Auto ist rauchfrei!“- der ARBÖ unterstützt mit!

Die vom Land Niederösterreich und der NÖ Gebietskrankenkasse ins Leben gerufene Aktion „Unser Auto ist rauchfrei“ wird gerne vom ARBÖ Niederösterreich unterstützt

 

Der ARBÖ Niederösterreich ist mit 21 Prüfzentren in Niederösterreich vertreten. In all diesen Prüfzentren wird der ARBÖ Folder mit Aufklebern verteilen, die seine Mitglieder zu dieser Thematik sensibilisieren sollen. Gerade dem ARBÖ, als Vertreter aller Verkehrsteilnehmer in Punkto Verkehrssicherheit, liegt viel an dieser Aktion.

 

Zum einen führt Rauchen im Auto schneller zu Müdigkeit, weil die Sauerstoffversorgung im Gehirn sinkt, zum andern beeinträchtigt das Rauchen im Auto die Aufmerksamkeit des Fahrers oder der Fahrerin. Das sind natürlich gewichtige Themen in Punkto Vermeidung von Unfällen.

 

Der ARBÖ ist jedoch auch sehr im Bereich Sport und Verkehrserziehung für Kinder und Jugendliche engagiert. Da liegt es auf der Hand aufzuzeigen, dass besonders Kinder dem Passivrauchen im Auto nicht ausgeliefert sein dürfen. Gerade sie können sich am wenigsten wehren, da sie über das Risiko und die damit verbundene Gefahr nicht Bescheid wissen. Ihnen ist nicht klar, dass eine verrauchte Umgebung das Risiko späterer gesundheitlicher Probleme, wie das Entstehen von Asthma, steigert.

 

Anstatt im Auto zur Zigarette zu greifen, werden wir unsere ARBÖ-Mitglieder motivieren, zu den leckeren zuckerfreien Pfefferminties zu greifen, die wir im Zuge dieser Aktion, neben den Foldern, auf unseren Prüfzentren austeilen werden.

 

Wir hoffen, dass der ARBÖ mit seiner Unterstützung zu dieser Aktion vielen Autofahrern eine Hilfe sein wird, einen Schritt in die richtige Richtung zu wählen.

 

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