Dumping-Preise beim Pickerl: Lassen Sie sich nicht blenden!

 

In der Branche schlug die damalige NEWS-Titelgeschichte mit dem Titel „So nimmt Sie ihr Mechaniker aus“ ein wie eine Bombe.

 

Das Nachrichtenmagazin testete zehn Auto-Werkstätten und kam sinngemäß zum Schluss: Bei der Pickerlüberprüfung wird getrickst, dass sich die Balken biegen. Nicht selten werden Reparaturen gefordert und verrechnet, die eigentlich gar nicht oder zumindest nicht in diesem Umfang notwendig wären, um das Pickerl zu bekommen. Laut NEWS vorliegenden Umfragen glauben sogar mehr als die Hälfte aller Autofahrer, dass sie bei Reparaturen schamlos über den Tisch gezogen werden.

 

Unfassbar! Auch der ARBÖ wird immer öfter mit der Thematik „Pickerlfalle“ konfrontiert. „Regelmäßig poltern unsere Mitglieder, dass sie das Pickerl woanders wesentlich günstiger erhalten könnten als bei uns“, ärgert sich Kärntens ARBÖ-Betriebsleiter Günther Friesacher und ergänzt: „Das stimmt natürlich. Ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn bei der Endabrechnung kommt dann meist das böse Erwachen.

 

Das superbillige Pickerl entpuppt sich als verdammt teurer Spaß, weil kostspielige Reparaturen durchgeführt wurden, die gar nicht oder zumindest nicht in dieser Größenordnung notwendig gewesen wären.“

 

 Deshalb der Rat des ARBÖ: Lassen Sie sich beim Pickerl nicht von Dumpingpreisen blenden! Abgerechnet wird immer am Schluss! Und daher appelliert Kärntens ARBÖ-Geschäftsführer Thomas Jank auch an die Mitglieder: „Wer sich Ärger und unnötige Kosten ersparen möchte, soll beim nächsten Mal das Pickerl bei uns machen.

 

Bei uns ist der Pickerlpreis fair und Sie haben die Sicherheit, dass nur Mängel gemäß den gesetzlichen Vorgaben beanstandet werden. Wir missbrauchen die Pickerlüberprüfung mit Sicherheit nicht als Türöffner für unlauteres Zusatzgeschäft.“