Multistrategischer Ansatz zur nachhaltigen Verkehrserziehung

Mag. Joachim Rauch (AUVA) ist von der Nachhaltigkeit des Stücks überzeugt


Der so genannte multistrategische Ansatz zur nachhaltigen Verkehrserziehung gliedert sich in zwei Schritte. Der erste Schritt ist die Theateraufführung selbst, die für die Kinder Spaß und Spannung bedeutet und sie zur Interaktivität animiert.

In einem zweiten Schritt wird das Gesehene und Gelernte durch aktive Wiederholung aufgearbeitet und das Wissen vertieft. Zu diesem Zwecke werden Nachbereitungsunterlagen von den Künstlern nach der Aufführung verteilt. Diese Unterlagen können im Verkehrserziehungsunterricht in der Klasse gemeinsam von den Kindern bearbeitet werden. Mag. Joachim Rauch, Psychologe der AUVA, hierzu : „Die Verbindung von Theaterstück und Nachbereitungsunterlage vertieft Lerninhalte erlebnispädagogisch orientiert. Somit wird es möglich das erworbene Wissen in das kindliche Verhaltensreportoire zu übernehmen.“

Dem Stück „Barry geht in die Schule“ liegt der Lehrplan zur Verbindlichen Übung Verkehrserziehung zu Grunde, der das „Überqueren der Straße“ als zentrales Element beinhaltet.

Da überproportional viele Verkehrsunfälle bei Kindern zwischen 6 bis 8 Jahren und innerhalb dieser Gruppe oft beim Überqueren der Straße auftreten, betrachtet die AUVA das Stück als eine Präventionsmaßnahme, um diesem Trend entgegenzuwirken.

Dieser Präventationsansatz wurde in mehrjähriger Vorarbeit gemeinsam mit Expertinnen und Experten der AUVA (Fr. Wölfl, Hr. Rauch), Volksschullehrerinnen und der ARGE Puppomobil (Fr. Rothstein, Karl Fischer) entwickelt.

 Das Unterrichtsministerium hat die Umsetzungsbegleitung in Erlassform zugesichert.