1. Die Zone sperrt ältere Dieselfahrzeuge aus: 40.000 steirische und 810.945 Fahrzeuge aus ganz Österreich dürfen gar nicht mehr nach Graz hineinfahren. Das ist eine kalte Enteignung von Pkw-Besitzern,  deren Autos völlig rechtmäßig zum Verkehr zugelassen sind!

  2. Sie ist unsozial, trifft die Ärmsten am härtesten. Eine brutale Keule für Pendlerinnen und Pendler!

  3. Die Zonenregelungen bringen der Umwelt nichts, wie das Beispiel Deutschland zeigt.
     
  4. Pkw sind in Österreich nicht die Hauptursache für Feinstaub: nur 8,2 % des Feinstaubs kommt von Pkw. Seit 2005 sind die Feinstaub-Emissionen durch Pkw ständig gesunken, weitere Verbesserungen sind vorprogrammiert. 

  5. Der Feinstaub hält sich nicht an Stadtbezirke. Sperrzonen in bestimmten Stadtteilen sind nutzlos: Ein Luftzug genügt, um alles durcheinander zu wirbeln.

  6. Ganze 20 Tonnen Feinstaub sollen in Graz durch die Zone eingespart werden. Das sind 0,26 Prozent der steirischen Feinstaub-Emissionen. Dafür müssen sich alle nicht ausgesperrten Pkw ein Zwangs-Pickerl kaufen, wenn sie nach Graz wollen oder saftige Umweltstrafen zahlen: das sind 624.000 Pkw in der Steiermark und 3,55 Millionen Pkw in Österreich! Der reinste Nepp für fast Nichts.

  7. Die Feinstaubproblematik muss durch sozial verträgliche Maßnahmen gelöst werden, die nachhaltig wirken. Zum Beispiel beim Hausbrand, durch gezielte Förderungen, die auch helfen,  Arbeitsplätze zu schaffen.

  8. Bevor man wieder die Autofahrer schröpft, sollen die Ausnahmen für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge fallen, die aus Verbrennung fast eben so viel Feinstaub erzeugen als alle Pkw zusammen. 

    >>> Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Protest des ARBÖ gegen die Zone





 
 

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