ARBÖ-Tipps für Radler bei Gewitter - Wie man sich bei Unwettern richtig verhält


Je heißer es wird, desto mehr Wärmegewitter, die rasch aufziehen können, kommen auf die Radfahrerinnen und Radfahrer zu. Rund 100 Menschen werden in Europa jährlich vom Blitz getroffen."Am Bike ist im Gegensatz zum Auto keine Isolation gegeben. Das Rad ist daher kein sicherer Schutz gegen Blitze", warnen die ARBÖ-Radexperten.

Wie man sich am besten schützt:

  • Vor der Ausfahrt unbedingt den Wetterbericht und die Unwetterzentrale checken - www.uwz.at  (Österr. Unwetterzentrale)
  • Bei Gewitter unbedingt die Fahrt unterbrechen: Ruhe bewahren, absteigen
  • Wenn vorhanden: Schutzmöglichkeit suchen: Stahlbeton- oder Stahlbrücken, das parkende Auto oder ein Gebäude mit Blitzableiter schützen vor direktem Blitzeinschlag
  • Wenn keine Schutzmöglichkeit vorhanden ist: sich generell möglichst klein machen und einen tiefliegenden Punkt suchen
  • Unbedingt einige Meter Sicherheitsabstand zu hohen, allein stehende Bäumen oder Vorsprüngen oder Waldrändern halten
  • Im geschlossenen Wald einen der niedrigeren Bäume wählen
  • NIEMALS das Fahrrad berühren oder mit den Händen festhalten (Metall leitet!)
  • Das Gewitter aussitzen

Achtung: Auch nach einem Gewitter, gibt es einiges zu beachten: "Regen und Sturm reißen oft Äste von den Bäumen, die dann am Boden liegen und eine Gefahr darstellen. Zudem führt ein nasser Untergrund zu erhöhter Rutschgefahr. Am besten also, vorsichtig fahren", raten die ARBÖ-Radexperten abschließend.