16.07.18

Pannenstreifenfreigabe auf A4 bei Stau ist wichtig für Pendler!

Ausbau bis Neusiedl rasch umsetzen!

„Mit der Freigabe des Pannenstreifens wird ein Stauhotspot auf der A4 entschärft. Das ist wichtig für die Pendler im Bezirk Neusiedl“, sagt ARBÖ Präsident Dr. Peter Rezar zum Pilotversuch der ASFINAG.

Das 3.5 Kilometer lange Teststück zwischen der Simmeringer Haide und dem Knoten Schwechat ist eine bekannte Staustrecke. „In Ballungsräumen ist die Freigabe von Pannenstreifen bei Überlastung eine gute Möglichkeit, die Straßenkapazitäten und den Verkehrsfluss zu erhöhen. Der Individualverkehr wird dadurch beschleunigt“, unterstreicht Rezar. „Die Fahrzeit der Pendler im Bezirk Neusiedl zum Arbeitsplatz wird damit verkürzt. Der ARBÖ begrüßt deshalb dieses Pilotprojekt“, betont Rezar.

Die Nutzung von Pannenstreifen bei Staus dürfe aber nicht dazu führen, dass der Autobahnbau und der Ausbau des hochrangigen Straßennetzes eingestellt werden: „Das kann nur eine zusätzliche Möglichkeit sein, den Verkehr zu beschleunigen. Gerade auf der A4 ist eine vollwertige dritte Fahrspur aus Sicherheitsgründen wichtig. Daher muss der Ausbau bis Neusiedl am See so rasch wie möglich für die burgenländischen Pendler realisiert werden“, sagt Rezar.

Mit den Erfahrungswerten aus dem Pilotprojekt der ASFINAG auf der A4 könnten auch andere Stauhotspots auf den österreichischen Autobahnen entschärft werden. „Der ARBÖ geht davon aus, dass der Testbetrieb positiv verlaufen wird. Im Sommer 2019 könnte das Pilotprojekt auch auf andere Autobahnabschnitte in Österreich ausgeweitet werden“, so der ARBÖ-Präsident abschließend.