29.05.18

ARBÖ Präsident Rezar: „City-Maut ist unsozial und unfair!“

ARBÖ will faire Behandlung und ausgewogene Politik für alle Verkehrsteilnehmer in Wien!

Eine klare Absage erteilt ARBÖ Präsident Dr. Peter Rezar den Plänen der Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: Mit der Forderung einer City-Maut für Wien plane Vassilakou einen „finanziellen Anschlag“ auf 300.000 Pendler – darunter mehr als 40.000 Burgenländern -, die mit dem Pkw zu ihrem Arbeitsplatz fahren, sagt ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar. Die Idee hält der Präsident des Automobilklubs für „komplett realitätsfremd und sozialpolitischen Unsinn“. Wenn die Vizebürgermeisterin diese absurde Forderung nicht umgehend zurücknimmt, sei sie „rücktrittsreif“, betont Rezar.

 

Vassilakou hätte in den vergangenen acht Jahren genug Gelegenheiten gehabt, für den Ausbau von ausreichend Park & Ride-Anlagen und günstigen Stellplätzen am Stadtrand zu sorgen und den Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu vereinfachen. „Jetzt die Pendler für diese Versäumnisse zahlen zu lassen, ist eine besondere Unverfrorenheit“, sagt Rezar. „Der ARBÖ fordert eine faire Behandlung und ausgewogene Politik für alle Verkehrsteilnehmer. Schnapsideen wie eine City-Maut sind unsozial und unfair“, unterstreicht Rezar abschließend.